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Warum der FC nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv wurde

Von Marc Merten

Aktualisiert am 02.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Steffen Baumgart mit Interims-Sportchef Jörg Jakobs: Ein Transfer steht für den FC noch aus.
Steffen Baumgart mit Interims-Sportchef Jörg Jakobs: Ein Transfer steht für den FC noch aus. (Quelle: Herbert Bucco/imago-images-bilder)
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Der 1. FC Köln hat auf letzte Transfers verzichtet, stattdessen sprachen die Geißböcke Kader und Trainer das Vertrauen aus. Nun aber beginnt die Suche nach einem neuen Sportchef.

Dass Steffen Baumgart der Königstransfer des 1. FC Köln in diesem Sommer sein würde, war schon mit der Verpflichtung des 49-Jährigen klar. Der Trainer der Geißböcke hat den Klub und das Umfeld längst geweckt. Aber nicht nur das, sondern auch die Spieler.

Es sind dieselben Spieler, aber nicht dieselbe Mannschaft: Diese Beobachtung haben die Fans des 1. FC Köln in den letzten Wochen hautnah machen können beim Stadionbesuch in Müngersdorf. Baumgart hat zahlreiche FC-Profis scheinbar besser gemacht. Die einfachere Erklärung: Er hat ihnen Selbstvertrauen, vor allem aber eine Position auf dem Spielfeld gegeben, die besser zu ihnen passt als in der Vergangenheit.

Baumgart kam zwar mit einer klaren Spielidee nach Köln, nicht aber mit einer festen Grundordnung. Der Trainer war flexibel: Ob 4-2-3-1, 4-1-4-1, 4-4-2 flach oder mit Raute – der 49-Jährige legte das System nach den individuellen Qualitäten des Kaders fest. Statt zu versuchen, die Spieler in eine Formation zu pressen, wählte Baumgart ein 4-4-2 mit Raute, weil sich in dieser Grundordnung praktisch alle FC-Spieler wiederfanden.

Warum der 1. FC Köln auf Last-Minute-Transfers verzichtet

Deswegen konnten die Geißböcke nicht nur auf Last-Minute-Transfers, sondern generell auf mehrere ursprünglich benötigte Spielertypen verzichten. Die Geißböcke haben keine echten Flügelspieler im Kader, brauchen sie in Baumgarts System aber nicht mehr. Ein anderes Beispiel ist Jonas Hector, der sich wieder hinten links einsortierte. Erstens schloss der Kapitän so die Sorgen-Position des Linksverteidigers, gleichzeitig machte er damit im Mittelfeld einen Platz für die zahlreichen zentralen Mittelfeldspieler im Kader frei.

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Ein zweites und mit Hector verbundenes Beispiel: Dejan Ljubicic erwies sich durch Hectors Versetzung nicht nur als Sechser, sondern auch als Achter und Zehner. Weiter vorne konnte sich derweil mit Tim Lemperle ein neuer Stürmertyp in kürzester Zeit in der Bundesliga akklimatisieren, weshalb die Geißböcke auch offensiv plötzlich niemanden mehr verpflichten mussten. Weil Baumgart seine Grundordnung am Kader ausrichtete und nicht umgekehrt, gelang es dem FC, mehrere vermeintliche Probleme im Kader von innen heraus zu beheben.

Wer der nächste Transfer werden soll

Womit die Phase der Spielertransfers in diesem Sommer abgeschlossen wäre. Doch ein Transfer steht noch aus: Der 1. FC Köln sucht einen neuen Geschäftsführer Sport, also jenen Sportchef, der künftig die Spielertransfers tätigen soll. Jörg Jakobs will im Laufe der Saison von seinem Interimsposten zurück ins beratende Glied rücken. Am Mittwoch sickerte am Geißbockheim durch, der neue Mann soll bis Weihnachten präsentiert werden.

Dass dieser Samir Arabi heißen könnte, wird schon länger diskutiert. Der Sportchef von Arminia Bielefeld gilt aufgrund seiner engen und langjährigen Beziehung zu Jakobs als Kölns Wunschkandidat. Laut "Sport Bild" soll er in seinem unbefristeten Vertrag bei den Ostwestfalen über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500.000 Euro verfügen. Für die finanzschwachen Geißböcke zwar viel Geld. Doch nach dem Königstransfer auf der Trainer-Position will der 1. FC Köln nun auch den Königstransfer auf der Geschäftsführer-Position landen. Und dafür wäre dieser Betrag wohl zu stemmen.

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Von Sonja Eich
1. FC KölnJonas HectorTransfermarkt

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