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Bischof Bätzing sieht Woelkis Rückkehr kritisch

Von dpa
Aktualisiert am 05.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Georg Bätzing, Bischof von Limburg, spricht zu Beginn der Dritten Synodalversammlung der deutschen Katholiken: Der Vorsitzende hält nicht viel von einer Rückkehr des Kardinals Woelki.
Georg Bätzing, Bischof von Limburg, spricht zu Beginn der Dritten Synodalversammlung der deutschen Katholiken: Der Vorsitzende hält nicht viel von einer Rückkehr des Kardinals Woelki. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Noch ist Kardinal Woelki in seiner Auszeit. Ein Zurückkehren ins Erzbistum hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bätzing als schwierig bezeichnet. Köln brauche einen "Neuanfang".

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat sich kritisch zu der für den 2. März geplanten Rückkehr des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki an die Spitze des Erzbistums Köln geäußert. Es gehe "ein kritischer und sorgenvoller Blick nach Köln, ob dort ein echter Neuanfang gelingen kann. Den brauchte es, um die Krise, die dort entstanden ist, auch zu überwinden", sagte Bätzing.

Der Limburger Bischof äußerte sich am Samstag in einer Pressekonferenz zum Abschluss der Synodalversammlung der katholischen Kirche in Frankfurt am Main. Auch die Präsidentin des Zenralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, sagte, sie schätze die Situation in Köln als "kritisch" ein.

Woelki befindet sich derzeit in einer fünfmonatigen Auszeit, die aber an Aschermittwoch endet. Das Verhältnis zwischen ihm und den wichtigsten Gremien des Erzbistums Köln gilt als zerrüttet. Woelki hatte 2020 eine Vertrauenskrise ausgelöst, als er sich entschied, ein Gutachten der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Umgang von Bistumsverantwortlichen mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs nicht zu veröffentlichen. Er führte rechtliche Gründe dafür an.

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