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Corona: Ostbeauftragter warnt – "Inzidenzen bald höher als im Westen"


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Ostbeauftragter warnt: "Es wird kein Halten geben"

Von dpa, t-online, mtt

Aktualisiert am 08.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Ost-Beauftragter Marco Wanderwitz (Archivfoto): Der CDU-Politiker warnt vor stark steigenden Corona-Zahlen.
Ost-Beauftragter Marco Wanderwitz (Archivfoto): Der CDU-Politiker warnt vor stark steigenden Corona-Zahlen. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago-images-bilder)
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Die niedrigsten Impfquoten bundesweit, viele Corona-Leugner – und der Schulstart nach den Sommerferien. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung fürchtet, dass Corona den Osten bald böse erwischen wird.

In Sachsen hat am Montag das neue Schuljahr begonnen, ebenso wie in Thüringen. Damit sind die Sommerferien in allen ostdeutschen Bundesländern vorbei. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), blickt mit wachsender Sorge auf den Herbst.

Er erwarte, dass die Infektionszahlen in Sachsen und den übrigen ostdeutschen Ländern "mit großer Sicherheit deutlich steigen", sagte Wanderwitz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In wenigen Wochen seien die Inzidenzen wahrscheinlich höher als jetzt im Westen.

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Hohe Zahl von Verweigerern der Schutzmaßnahmen

"Einmal, weil das Virus gerade im Osten auf eine im Vergleich zum Westen hohe Zahl von Ungeimpften trifft", sagt er. "Aber auch deshalb, weil hier die Zahl derjenigen groß ist, die die Schutzmaßnahmen verweigern."

In Sachsen wurden bisher so wenige Menschen geimpft wie sonst in keinem anderen Bundesland. Laut Bundesgesundheitsministerium haben hier erst 55,5 Prozent der Menschen zumindest den ersten Piks bekommen. Das sind zehn Prozentpunkte weniger als im bundesdeutschen Schnitt.

Eine Ursache dafür sieht Wanderwitz im hohen Zuspruch für die demonstrativ impfskeptische AfD, wie er den Funke-Blättern (unter anderem "WAZ" und "Berliner Morgenpost") sagte. Die Folge: "Ich fürchte, es wird dann kein Halten geben und wir werden ähnlich dramatische Verhältnisse haben wie im vergangenen Herbst."

Zur Erinnerung: Im vergangenen Winter stieg die Inzidenz in Sachsen auf bis zu 444. Intensivstationen waren voll, Krematorien kamen nicht mehr mit den Leichenverbrennungen hinterher, die Übersterblichkeit schnellte in die Höhe.

Inzidenz fast zehnmal höher als 2020

Am Dienstag betrug die Inzidenz in Sachsen 29,3, in der Stadt Leipzig liegt sie bei 35,3. Damit ist sie fast zehnmal höher als die sächsische Inzidenz zu dieser Zeit im September vergangenen Jahres.

Wanderwitz äußerte allerdings auch eine Hoffnung: "Die Impfbereitschaft könnte sich dann wieder erhöhen, wenn sich die Lage deutlich verschlechtert und strengere Maßnahmen für Ungeimpfte kommen", sagte er. "Ein Faktor könnte auch das Ende der kostenlosen Tests sein."

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Verwendete Quellen
  • "WAZ": "Ist die vierte Welle ein Problem im Westen?"
  • Robert Koch-Institut: Covid-19-Dashboard
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