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Polizei beschlagnahmt "Ungeimpft"-Davidstern

Von dpa, t-online, ads

Aktualisiert am 11.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Polizeibeamte bei einer Corona-Demo in Leipzig (Archivbild): In Grimma wird nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.
Polizeibeamte bei einer Corona-Demo in Leipzig (Archivbild): In Grimma wird nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. (Quelle: lausitznews.de/imago-images-bilder)
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Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen ist ein Demonstrant mit einem "Ungeimpft"-Davidstern erschienen. Die Polizei Leipzig ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Bei einer Versammlung in der Nähe von Leipzig hat insbesondere ein Demonstrierender die Polizei auf den Plan gerufen: Er trug einen Davidstern mit der Aufschrift "ungeimpft", der offenbar Vergleiche zwischen der Kennzeichnung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in der Nazizeit und den Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte zog. Ähnliche Armbinden sind bereits in der Vergangenheit auf "Querdenker"-Veranstaltungen aufgetaucht.

Der Davidstern war bei einem "unzulässigen Aufzug" von rund 45 Menschen in Grimma festgestellt worden. Die Polizei Leipzig konnte diesen beschlagnahmen. Den Träger erwartet nun ein "beschleunigtes" Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Auf 27 weitere Teilnehmende könnten Verfahren wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Notfallverordnung zukommen.

Wenige Hundert Teilnehmer bei "Corona-Spaziergängen" in Leipzig

Insgesamt registrierte die Leipziger Polizei über 30 Aufrufe zu sogenannten Spaziergängen gegen die Corona-Maßnahmen an verschiedenen Orten. In mehreren Stadtteilen versammelten sich zu diesem Zweck nach Angaben der Polizei mehrere Hundert Menschen.

In der Innenstadt mussten Beamte demnach immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Kritikern der Corona-Maßnahmen und Gegendemonstranten auflösen, die zuvor auf dem Augustusplatz eine eigene Versammlung mit rund 300 Demonstrierenden abhielten.

In weiteren Stadtteilen im Landkreis Leipzig versammelten sich nach Angaben der Polizei jeweils Demonstrierende im unteren dreistelligen Bereich oder im ein- bis zweistelligen Bereich.

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Corona-Demonstrationen in Sachsen: Angriffe auf Journalist und Einsatzkräfte

Auch in Dresden fanden neben einem Autokorso zahlreiche Versammlungen statt. Dabei wurde am Rande des Geschehens ein 54-jähriger Schweizer Journalist von Unbekannten geschlagen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. In Bautzen bewarfen Demonstrierende Einsatzkräfte mit Flaschen und Pflastersteinen. Drei Beamte wurden dabei verletzt und mussten ambulant behandelt werden.

Viele ähnliche Versammlungen in ganz Deutschland waren zuvor bei den Behörden angemeldet worden – zahlreiche weitere Demonstrationen waren jedoch offenbar geplant, aber nicht angezeigt worden, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Die Polizei hatte häufig Probleme, die Organisatoren ausfindig zu machen.

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Viele Teilnehmer ignorierten zudem die Auflagen der Behörden zum Abstandhalten beziehungsweise Maskentragen, weshalb die Behörden ebenfalls deutschlandweit hunderte Verfahren einleiteten. In zahlreichen Städten waren die Behörden erneut mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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