Sie sind hier: Home > Regional > Mainz >

Polizei Mainz zieht erste positive E-Scooter-Bilanz

Nach einer Woche  

Polizei Mainz zieht erste positive E-Scooter-Bilanz

14.08.2019, 15:26 Uhr | t-online.de, vss

Polizei Mainz zieht erste positive E-Scooter-Bilanz. Mann fährt auf einem E-Scooter der Marke Tier: In Mainz rollen diese seit rund einer Woche. (Quelle: imago images)

Mann fährt auf einem E-Scooter der Marke Tier: In Mainz rollen diese seit rund einer Woche. (Quelle: imago images)

Nachdem man auch in Mainz seit rund einer Woche auf gemieteten E-Scootern durch die Stadt fahren kann, hat die Polizei eine erste positive Bilanz gezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es bislang keinen einzigen Unfall mit den umstrittenen Rollern. 

Vor rund einer Woche hat der E-Scooter-Verleih in Mainz offiziell begonnen. Die Polizei hat jetzt eine positive erste Zwischenbilanz gezogen. Bislang habe es keinen Verkehrsunfall mit den neuen Fortbewegungsmitteln gegeben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Und das, obwohl zahlreiche Nutzer mit E-Scootern unterwegs seien – auch in Zonen, die dafür gar nicht vorgesehen sind.

Vor allem in Fußgängerzonen und am Rheinufer rollen die E-Scooter, obwohl es dort nicht erlaubt ist. Immer wieder kommen sie Radfahrern und Fußgängern in die Quere. Werden sie dabei erwischt, gilt das als Ordnungswidrigkeit, die in der Regel ein Bußgeld von 15 bis 20 Euro nach sich zieht. Auch das Fahren mit Beifahrer ist auf den E-Tretrollern verboten, weil das Verletzungsrisiko zu hoch ist. Hier kostet ein Verstoß zehn Euro.

Die Polizei hat aber auch noch ein anderes Problem ausgemacht: Wo sie die E-Tretroller abstellen dürfen, scheint für viele Nutzer noch unklar zu sein. Die Roller werden oft auf der Straße platziert, blockieren dadurch den Durchgangsverkehr oder liegen sogar mitten auf den Gehwegen und stellen damit eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Vor allem bewegungs- und seheingeschränkten Personen machen die E-Scooter deshalb sehr zu schaffen.

E-Scooter-Fahrer landet auf Autobahn

Eher weniger interessiert am richtigen Umgang mit den neuen Gefährten war auch ein E-Scooter-Fahrer, der am Montag auf der Autobahn unterwegs war. Offenbar war der Mann dem Navi seines Handys gefolgt und so auf der A643 bei Mainz gelandet. Ein Lkw-Fahrer sicherte den Fahrer nach hinten ab und verständigte die Polizei. Die konnte ihn kurz darauf sicher von der Autobahn bringen. Denn das Fahren auf Autobahnen ist erst ab einer Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h erlaubt. Die maximale Geschwindigkeit von E-Scootern liegt jedoch nur bei 20 km/h. 

Trotz des positiven Zwischenfazits plant die Polizei auch in Zukunft gemeinsame Kontrollen mit der Stadt. Um diese zielgerichtet durchführen zu können, erfasst sie derzeit alle Vorfälle mit E-Scootern, um genau zu beobachten, wie die Gewöhnungsphase aller Verkehrsteilnehmer aneinander verläuft. So sollen Maßnahmen "für ein reibungsloses Miteinander" geschaffen werden.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung der Polizei Mainz

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage


shopping-portal