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Mainz/Wiesbaden/Frankfurt: Salzbachtalbrücke gesperrt – Polizei befürchtet Stau-Chaos

Wichtige Hauptverkehrsader  

Salzbachtalbrücke gesperrt – Polizei befürchtet Stau-Chaos

21.06.2021, 07:14 Uhr | dpa

Mainz/Wiesbaden/Frankfurt: Salzbachtalbrücke gesperrt – Polizei befürchtet Stau-Chaos. Risse ziehen sich durch den Beton der Salzbachtalbrücke: Noch ist unklar, wie lange die Brücke gesperrt bleiben muss.  (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)

Risse ziehen sich durch den Beton der Salzbachtalbrücke: Noch ist unklar, wie lange die Brücke gesperrt bleiben muss. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

Wegen schwerer Schäden ist die Salzbachtalbrücke überraschend gesperrt worden. Der Verkehr muss über den Mainzer Autobahnring umgeleitet werden. Das könnte zu langen Staus führen. 

Nach der Sperrung der Salzbachtalbrücke der Autobahn 66 bei Wiesbaden befürchtet die Polizei ein Stau-Chaos im Berufsverkehr im Rhein-Main-Gebiet von diesem Montag an. Wegen entdeckter großer Risse, einer Absenkung und heruntergestürzter Betonteile war die Brücke am Freitagabend überraschend gesperrt worden.

Die empfohlene weitläufige Umleitung über den Mainzer Autobahnring auf der anderen Rheinseite könnte bei Staus in der Rushhour womöglich eine Stunde länger dauern, vermutete ein Polizeisprecher. In beiden am Rhein gegenüberliegenden Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz wurden Verkehrsbehinderungen befürchtet, zumal auch noch der Bahnverkehr beeinträchtigt ist.

Dauer der Sperrung unklar

Die A66 ist die Hauptverkehrsader zwischen Wiesbaden und Frankfurt. An Werktagen fahren gewöhnlich rund 80.000 Fahrzeuge über die gut 300 Meter lange Brücke. Wie lange sie aus Sicherheitsgründen gesperrt bleibt, kann laut der Autobahn GmbH des Bundes derzeit nicht vorhergesagt werden.

Die Salzbachtalbrücke ist ohnehin eine Baustelle – sie soll bei jahrelangen Bauarbeiten erneuert werden. Gesperrt ist auch die unter der Brücke verlaufende B263 (Mainzer Straße). Zudem ist der Bahnverkehr ab Hauptbahnhof Wiesbaden eingeschränkt, denn unter der Salzbachtalbrücke verlaufen die Gleise.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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