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Mainz will Flüchtlinge aufnehmen: Bitte um Unterstützung


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Mainz will Flüchtlinge aufnehmen: Bitte um Unterstützung

Von dpa
28.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Mainzer Oberbürgermeister Michael EblingVergrößern des BildesMichael Ebling (SPD), Oberbürgermeister von Mainz. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)
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Die Stadt Mainz ist auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vorbereitet. "Wir wollen natürlich helfen", sagte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Rosenmontag in Mainz. Auch innerhalb des Städtetags sei der Wille zur Hilfe "riesengroß", sagte der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender des kommunalen Spitzenverbands in Rheinland-Pfalz ist.

Wann und wie viele Flüchtlinge und Vertriebene aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz ankommen, war zunächst aber noch völlig unklar. In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Speyer haben sich dem Integrationsministerium zufolge bisher elf Menschen gemeldet. Dem Bundesinnenministerium zufolge haben in den vergangenen Tagen rund 1800 aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine geflohene Menschen Deutschland erreicht.

In den Mainzer Flüchtlingsunterkünften stünden 120 Plätze bereit, dazu kämen mehr als 100 Plätze in Hotels, sagte Sozialdezernent Eckart Lensch (SPD). "Wir können die ersten Menschen aufnehmen." In einigen Liegenschaften, in denen die Mietverträge ausliefen, könnten auch noch Ukrainer untergebracht werden. In Turnhallen und Schulen könnten auch Unterkünfte geschaffen werden. Ebling und Lensch appellierten an die Bevölkerung, freien Wohnraum zur Verfügung zu stellen und diese an die E-Mail-Adresse fluechtlingskoordination@stadt.mainz.de zu melden. Sachspenden würden derzeit nicht gebraucht, hilfreich seien aber Geldspenden.

Ebling empfahl den Menschen aus der Ukraine, einen Asylantrag zu stellen, weil sie dann Sozialleistungen und eine Krankenversicherung bekämen. Die visumfreie Einreise für 90 Tage könne aber auch um weitere 90 Tage verlängert werden. Zudem solle erstmals in der EU die Regelung für einen "Massenzustrom" Vertriebener genutzt werden. Diese ermögliche einen Aufenthalt von bis zu drei Jahren ohne Asylverfahren.

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