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Bewerber für Landesgartenschau 2027 gehen in den Endspurt


Mainz
Bewerber für Landesgartenschau 2027 gehen in den Endspurt

Von dpa
07.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Sechs Städte und Regionen haben sich für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 beworben und verbinden damit neue Impulse für ihre künftige Entwicklung. "Sie alle können Landesgartenschau, auch wenn am Schluss nur eine Kommune den Zuschlag erhalten kann", sagte der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Andy Becht (FDP), am Montag bei einer Präsentation der Bewerber. Das Interesse an der Ausrichtung sei noch nie so groß gewesen. Das Kabinett entscheidet voraussichtlich am 29. März, wer den Zuschlag erhält.

Als Bewertungskriterien nannte Becht Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit über die Grenzen einer Kommune hinaus, Beteiligung der Bevölkerung und Inklusion von Menschen mit einer Behinderung, Nachnutzungskonzepte sowie die Kommunalentwicklung aus dem eigenen Zentrum heraus. "Städte, die nicht den Zuschlag erhalten werden, mögen sich bitte nicht als Verlierer sehen", sagte Becht. Die für die Bewerbung entwickelten Konzepte könnten als Fahrplan dienen, wie das Gemeinwesen weiter gestaltet werden könne.

Um die für Stadtplanung wie Tourismus gleichermaßen reizvolle Schau vom 11. April bis 10. Oktober 2027 und die damit verbundenen Landesmittel bewerben sich Mainz, Speyer, Neustadt an der Weinstraße, Bendorf, die Südeifel mit Bitburg sowie die Mittelmosel rund um Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues. Mehrere Bewerber nannten verschiedenste Vorhaben wie die Entwicklung einer ehemaligen Housing Area der US-Streitkräfte in Bitburg, die Einrichtung einer "Moselmetro" als Linienverkehr mit solarbetriebenen Schiffen, die Erschließung eines bisher nicht zugänglichen Deponiebergs in Neustadt an der Weinstraße oder die Entsiegelung von Flächen der ehemaligen Kurpfalzkaserne in Speyer.

Bendorf möchte die Landesgartenschau zur "Circulaga 2027" für die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft machen. Und Mainz will einen "Spaziergang von der römischen Vergangenheit in eine grüne Zukunft der europäischen Stadt" gestalten.

Die bislang letzte Landesgartenschau hatte 2015 Landau ausgerichtet. Die eigentlich für 2023 geplante Landesgartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler findet wegen der Flutkatastrophe nicht statt. Der ersten Landesgartenschau im Jahr 2000 in Kaiserslautern folgten 2004 Trier und 2008 Bingen. Staatssekretär Becht nannte die Landesgartenschau mit Blick auf ihre relativ junge Geschichte "ein Baby, das wir lieben, hegen und pflegen".

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