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Regensburg: Mörder hatte Hilfe bei seiner Flucht aus Gericht – Details


Mithäftling hilft Polizei bei Suche nach Mörder

Von t-online
Aktualisiert am 30.03.2023Lesedauer: 2 Min.
GefängnisVergrößern des BildesPforte in einer Justizvollzugsanstalt: In Regensburg entkam ein Häftling – erst nach fünf Tagen wurde er in Frankreich gefasst. Nun gibt es neue Details zu dem Fall. (Quelle: Frank Molter/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Im Januar floh ein Mörder aus einem Gericht in Regensburg. Auch wenn er mittlerweile gefasst wurde, wird der Fall noch immer aufgearbeitet. Es gibt neue Details zur Flucht.

Ein Mithäftling des im Januar aus dem Amtsgericht Regensburg geflohenen Mörders hat der Polizei bei der Fahndung geholfen.

Der Häftling habe sich am Tag nach der Flucht an Beamte der Justizvollzugsanstalt in Straubing gewandt und sei noch am Abend von Polizisten befragt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg am Donnerstag.

Der Häftling habe der Polizei von einem Minihandy des Geflohenen berichtet, über das er selbst mehrfach seine Frau angerufen habe. Die Ermittler hätten daraufhin die Frau des Häftlings aufgesucht und die Nummer des Minihandys überprüft, sagte der Sprecher. Auch habe er von einer möglichen Fluchtroute über Frankreich berichtet. Da Ermittler die Nummer anschließend überwacht hätten, sei es möglich gewesen, das Handy auf dem Weg von Regensburg in Richtung Frankreich zu verfolgen. Französische Polizisten nahmen den Algerier schließlich fest.

Ermittlungen zur Flucht des Mörders gegen Unbekannt

Der Mithäftling will laut Zeitungsberichten zudem bereits vor der Flucht ein Gespräch des Mannes über seine Pläne mitgehört haben. Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft gibt es dafür keine Beweise. Die Ermittlungen zur Flucht des verurteilen Mörders laufen noch. Sie würden gegen Unbekannt geführt. Zwei Personen gelten demnach als Verdächtige, da der 40-Jährige während seiner Flucht bei diesen untergebracht gewesen sein soll.

Der Mann war am 5. Januar in einer Verhandlungspause aus dem Amtsgericht Regensburg entkommen. Am fünften Tag seiner Flucht fassten ihn Fahnder im Auto seiner Schwester in Frankreich. Er war 2013 wegen Mordes an einer Kiosk-Besitzerin in Nürnberg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden und saß in Straubing im Gefängnis. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dort war er nach Würzburg verlegt worden und musste sich vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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