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Fall Alexandra R. aus Nürnberg: Prozess um mutmaßlichen Mord beginnt


Leiche weiterhin verschwunden
Fall Alexandra R. – Verdächtige stehen bald vor Gericht

Von dpa
Aktualisiert am 22.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Suche nach vermisster SchwangererVergrößern des BildesPolizisten suchen im Dezember 2022 mit einem Leichenspürhund nach einer vermissten Schwangeren aus Nürnberg: Alexandra R. verschwand damals spurlos. (Quelle: Heiko Becker/dpa/dpa)
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Der Prozess um den mutmaßlichen Mord an Alexandra R. startet bald. Mehr als 100 Zeugen sollen Aufschluss geben. Eine zentrale Frage bleibt unklar.

Der Fall Alexandra R. hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Im Dezember 2022 ist die damals hochschwangere Frau aus Nürnberg spurlos verschwunden. Am 9. April beginnt der Prozess um den mutmaßlichen Mord. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen zwei Beschuldigte zur Hauptverhandlung zugelassen, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Es seien Termine bis in den Juli geplant.

Die 39-Jährige war am 9. Dezember 2022 verschwunden – ihre Leiche wurde bis heute nicht gefunden. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft im Januar einen früheren Lebensgefährten der Frau und dessen Geschäftspartner wegen Mordes und Geiselnahme angeklagt. Die Ermittler sind überzeugt, dass die Männer die damals Hochschwangere überwältigt, verschleppt und getötet haben. Sie sitzen seit September 2023 in Untersuchungshaft.

Zehn Sachverständige sollen am Prozess teilnehmen

Der 50-jährige Tatverdächtige aus Bosnien-Herzegowina und sein 48 Jahre alter deutscher Geschäftspartner haben zu den Vorwürfen bislang geschwiegen. Als Motiv sieht die Anklage einen Streit, unteren anderem um viel Geld.

Da die Leiche der Frau bislang nicht gefunden wurde und sich die Beschuldigten nicht äußern, beruft sich die Staatsanwaltschaft für das Verfahren auf eine Vielzahl an Zeuginnen und Zeugen. Mehr als 100 sollen nach Vorstellung der Anklagebehörde vor Gericht aussagen, zudem sollen zehn Sachverständige am Prozess teilnehmen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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