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Corona-Welle erwischt Kliniken in Baden-Württemberg: OPs werden verschoben


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Kliniken müssen wegen Corona-Welle wieder OPs verschieben

Von dpa
13.10.2022Lesedauer: 1 Min.
Geschlossene Covid-19-Station
Ein Arzt verlässt eine Covid-19-Station im Klinikum Stuttgart: Die steigenden Infektionen machen sich im Krankenstand und bei den Patienten bemerkbar. (Quelle: Marijan Murat/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Viele wähnten die Pandemie schon beendet – die Ärzte im Südwesten bekommen die hohen Infektionszahlen jedoch wieder zu spüren: Sie müssen OPs verschieben.

Der deutliche Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Südwesten macht sich bei den Kliniken und Arztpraxen bemerkbar. Aufgrund des hohen Krankenstands beim Personal müssten derzeit wieder planbare Operationen verschoben werden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Matthias Einwag, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Zahl der Patientinnen und Patienten auf Wartelisten für eine planbare OP steige. Und er erwarte, dass dieser Trend zunehmen werde, sagte Einwag. Den überdurchschnittlich hohen Krankenstand beim Personal führt Einwag zum einen auf Corona-Infektionen, aber auch auf andere Atemwegserkrankungen zurück.

Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern steigt

Zugleich steige derzeit die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten in den Kliniken, sagte Einwag. Diese könnten derzeit alle gut versorgt werden. Es seien aber erhöhte Schutzmaßnahmen für die Isolation dieser Menschen notwendig. In Verbindung mit dem hohen Krankenstand beim Personal habe dies zur Folge, dass die Versorgung anderer Patienten eingeschränkt werden müsse.

Auch die Hausärzte in Baden-Württemberg verzeichnen aufgrund der steigenden Corona-Neuinfektionen derzeit ein höheres Patientenaufkommen, wie eine Sprecherin des Hausärzteverbands auf Anfrage mitteilte. Die Patientenzahlen stiegen mit jedem Tag. Gleichzeitig nehme auch der Krankenstand beim Praxispersonal zu, so die Sprecherin.

Das Corona-Infektionsgeschehen im Land hat zuletzt deutlich zugenommen. Lag die Zahl der neuen Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner vor einer Woche noch bei 400, ist der Wert mittlerweile rund doppelt so hoch. Weil nicht mehr jeder Infizierte einen PCR-Test macht, gehen Experten zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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COVID-19CoronavirusDeutsche Presse-Agentur

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