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Baden-Württemberg: Bundespolizei warnt vor herausragenden Nägeln in Zugsitz


Gruselige Manipulation
Nägel ragen in Zug aus Sitz – Bundespolizei warnt

Von t-online, ads

Aktualisiert am 02.02.2023Lesedauer: 1 Min.
Bahnsitze/Schrauben (Symbolfotos): Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.Vergrößern des BildesBahnsitze und Nägel (Symbolfotos): Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. (Quelle: agefotostock/Panthermedia/imago-images-bilder)
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Gefährliche Entdeckung in Baden-Württemberg: In einem Regionalzug spürt ein Schüler Stiche – und findet sieben Zentimeter lange Nägel im Sitz.

Ein Unbekannter soll in einem Regionalzug zwischen Singen und Schaffhausen einen Sitz mit Nägeln präpariert haben. Reisende sollen Sitzplätze und Steckdosen vor der Benutzung überprüfen, so die Bundespolizei Konstanz. Entdecken musste die gefährliche Manipulation offenbar ein 17 Jahre alter Schüler: Beim Hinsetzen spürte er die Nägel als schmerzhafte Stiche.

"Nach dem Aufstehen entdeckte er die Spitzen mehrerer nagelartiger Gegenstände, welche aus den Sitzpolstern herausragten", erklärt die Bundespolizei. Die zwölf rund sieben Zentimeter langen Nägel seien sowohl in die Sitzfläche als auch in die Rückenlehne eingearbeitet worden.

Bundespolizei warnt: Sitzplatz und Steckdose überprüfen

Die Bundespolizei erfuhr beim Halt des Zugs in Schaffhausen von der schmerzhaften Entdeckung des Schülers: Der 17-Jährige habe die aufgesammelten Nägel dort einer Streife gemeldet. Weitere Nägel seien in dem Zug der Schweizerische Bundesbahnen AG (SBB) nicht gefunden worden.

Der Jugendliche kam bei dem Vorfall ohne Verletzung davon – dennoch ermittelt die Bundespolizei Konstanz nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Sie mahnt außerdem zur Vorsicht: "Überprüfen Sie Ihren Sitzplatz vor der Nutzung regelmäßig visuell auf eine mögliche Schadhaftigkeit der Sitzflächen und Sitzlehnen". Dasselbe gelte für Steckdosen.

Bereits in der Vergangenheit seien Sitze und auch Steckdosen manipuliert worden. Letzteres passierte beispielsweise in einem ICE in Leipzig: Hier bestand sogar Lebensgefahr.

Verwendete Quellen
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