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Verdi-Streik in Stuttgart: Gewerkschaft ruft zum Bäder-Streik auf


Streik am Mittwoch
Stuttgarts Bäder schließen wegen Tarifkonflikt

Von t-online, mics

Aktualisiert am 22.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Das Mineralbad Leuze in Stuttgart: einzigartig ist seine Kombination aus Mineralbad und Spaßbad.Vergrößern des BildesDas Mineralbad Leuze in Stuttgart: Am Mittwoch muss das Bad wegen des Streiks schließen. (Quelle: Max Kovalenko/imago-images-bilder)
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Verdi ruft erneut zu Streiks auf: Am Mittwoch müssen deshalb auch die Stuttgarter Bäder schließen.

Erneut will die Gewerkschaft Verdi den öffentlichen Dienst bestreiken: Am Mittwoch ruft Verdi die Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart zu einem ganztägigen Streik auf. Alle an diesem Tag üblicherweise geöffneten Bäder sind davon betroffen – und müssen schließen.

Zu den betroffenen Bädern gehören: Das Leuze, Mineralbad Berg, SoleBad Cannstatt, die Hallenbäder Sonnenberg, Vaihingen, Zuffenhausen, das Leo-Vetter-Bad sowie das Sportbad Neckarpark.

Die Stadtverwaltung bittet alle Badegäste, sich vor ihrem Besuch zu erkundigen, ob das Bad am Streiktag, 22. März, geöffnet ist. Telefonische Auskunft ist beim jeweiligen Bad oder bei der Auskunft der Stuttgarter Bäder unter 0711/216-57880 erhältlich.

Beinahe tägliche Warnstreiks durch Verdi-Mitglieder

Verdi befindet sich gerade in einem großen Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen. Auch mit der Deutschen Post gibt es aktuell eine große Tarifauseinandersetzung. Nahezu täglich finden Warnstreiks statt.

Bereits seit Wochen bekommen viele Bürgerinnen und Bürger im Südwesten die Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu spüren. Schon am Montag und Dienstag in dieser Woche wurde gestreikt. Nach Angaben von Verdi gingen rund 3.500 Streikende unter anderem in Aalen, Heidenheim und Tübingen auf die Straße. Nach dem Mittwoch sollen auch am Donnerstag weitere Warnstreiks folgen.

Bund und Kommunen haben ihren 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst in dem bundesweiten Tarifstreit fünf Prozent mehr Lohn und 2.500 Euro Einmalzahlungen bei 27 Monaten Laufzeit angeboten. Die Gewerkschaft Verdi hat das als "Frechheit" abgelehnt und fordert weiterhin 10,5 Prozent bei einem Jahr Laufzeit, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die dritte Verhandlungsrunde ist erst für Ende März geplant.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Pressemitteilung der Stadtverwaltung Stuttgart vom 6. März 2023 (per E-Mail)
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