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Wolfsburg fordert mehr Unterstützung für Frauen in Corona-Krise

Hohe Belastung  

Wolfsburg will Frauen in der Corona-Krise unterstützen

29.05.2020, 16:31 Uhr | t-online.de

Wolfsburg fordert mehr Unterstützung für Frauen in Corona-Krise. Eine Frau mit Kind arbeitet im Homeoffice: In der Corona-Krise müssen Frauen häufig gleichzeitig arbeiten und die Kinder betreuen. (Quelle: imago images/Westend61)

Eine Frau mit Kind arbeitet im Homeoffice: In der Corona-Krise müssen Frauen häufig gleichzeitig arbeiten und die Kinder betreuen. (Quelle: Westend61/imago images)

Frauen mit Kindern haben es in der Corona-Krise teilweise besonders schwer. Die Stadt Wolfsburg schließt sich deshalb nun einer Forderung an, dass sie stärker unterstützt werden sollen.

Besonders zu Anfang der Corona-Krise, als Kindergärten geschlossen hatten und viele Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt wurden, waren Frauen mit Kindern oft einer doppelten Belastung ausgesetzt. Denn neben der Arbeit mussten sie noch die Kinder betreuen und teilweise sogar den Haushalt machen. Die Stadt Wolfsburg möchte auf ihre Situation in der Pandemie aufmerksam machen und fordert mehr Unterstützung für sie.

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft schließt sich deswegen einem bundesweiten Aufruf von Frauenverbänden und Gewerkschaften an. Darin wird gefordert, frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen ernst zu nehmen.

Aufwertung von Pflegeberufen

"Es ist nicht akzeptabel, dass überwiegend Frauen die Betreuung der Kinder mit den beruflichen Anforderungen vereinbaren müssen", sagt Antje Biniek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg. Auch die IG Metall Wolfsburg unterstützt diesen Appell. "Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss gerade jetzt verstärkt in den Fokus rücken. Hier bedarf es weiterer Unterstützung", sagt etwa Sandra Bollen, von der IG Metall Wolfsburg.

In dem Aufruf wird auch dazu aufgefordert, eine gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung etwa von Pflegeberufen zu schaffen, in denen immer noch überwiegend Frauen arbeiten.

Verwendete Quellen:

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