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Erinnerung an Ankunft erster italienischer Gastarbeiter 1962

Von dpa
17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Italienische Gastarbeiter in Deutschland 1962
Eine Gruppe italienischer Gastarbeiter 1962 in Wolfsburg beim Kauf von Spaghetti. (Quelle: Hans Heckmann/dpa/Bildarchiv/dpa-bilder)
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Wolfsburg hat am Montag an das Eintreffen der ersten Gastarbeiter aus Italien vor 60 Jahren erinnert. In der Nacht zum 17. Januar 1962 kam damals ein Zug mit rund 100 Menschen an, die in der Stadt mit dem VW-Hauptsitz den Anfang machten. Ihnen folgten viele weitere Landsleute, ebenso wie Menschen aus mehreren anderen L├Ąndern. Wegen der Corona-Lage konnte am Bronzedenkmal "L'Emigrante" am Hauptbahnhof zun├Ąchst nur ein kleines, kurzes Treffen mit einigen Ansprachen organisiert werden. Mit dabei waren Zeitzeugen, Mitglieder der italienischen Community sowie Vertreter von Volkswagen, Stadt und IG Metall. Eine gr├Â├čere Feier k├Ânnte noch sp├Ąter im Jahr folgen.

Oberb├╝rgermeister Dennis Weilmann (CDU) hatte die Rolle der Gastarbeiter bereits vor dem Jubil├Ąum gew├╝rdigt: "Italienische Arbeitskr├Ąfte haben nicht nur dazu beigetragen, dass die Wirtschaft in Wolfsburg aufbl├╝hte, sondern auch das kulturelle und gesellschaftliche Leben au├čergew├Âhnlich stark gepr├Ągt." Nach Angaben des Instituts f├╝r Zeitgeschichte und Stadtpr├Ąsentation arbeiteten bis Ende 1962 bereits ├╝ber 3100 Italiener im VW-Stammwerk. Insgesamt kamen mehr als 35.000 - einschlie├člich ihrer Familien waren es laut IG Metall rund 60.000 Menschen, die nach Wolfsburg zogen.

Der Bezirkschef der Gewerkschaft in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gr├Âger, sagte zu dem Jahrestag: "Deutschland war und ist schon immer durch Migration gepr├Ągt. Sie hat den Grundstein f├╝r den Erfolg unseres Landes gelegt - ob beim gro├čen nieders├Ąchsischen Autobauer oder beim kleinen Handwerksbetrieb um die Ecke." Umso wichtiger sei es, Fremdenfeindlichkeit auch heute entgegenzutreten. Die IG Metall schl├Ągt zudem vor, Lohn-Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund oder ohne deutschen Pass durch eine Erweiterung des Entgelt-Transparenzgesetzes besser vorzubeugen.

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