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Wuppertaler Initiative will solidarisches Ticket ab zwölf Euro

Nahverkehr ab zwölf Euro  

Wuppertaler Initiative will solidarisches Bürgerticket

31.01.2019, 11:27 Uhr | t-online.de, jwi

Wuppertaler Initiative will solidarisches Ticket ab zwölf Euro. Die Bürgerinitiative will ein solidarisches Ticket ab zwölf Euro einführen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die Bürgerinitiative will ein solidarisches Ticket ab zwölf Euro einführen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Eine Bürgerinitiative in Wuppertal will ein solidarisches ÖPNV-Ticket einführen. Die Beiträge sollen zwischen zwölf und 50 Euro liegen.

Die Initiative "Solidarisches Bürgerticket für Wuppertal" hat am Mittwoch das deutschlandweit erste Konzept für ein solidarisches Bürgerticket in einer Großstadt vorgestellt. Erstellt wurde es in Kooperation mit Vertretern der Wissenschaft und der Stadtgesellschaft. "Wir stellen dieses Konzept mit dem heutigen Tag zur Diskussion und laden die Wuppertaler ein, sich daran zu beteiligen,“ erklärte der Sprecher der Bürgerticket-Initiative, Jan Niko Kirschbaum.

Der sogenannte Mobilitätsbeitrag wäre laut der Bürgerinitiative abhängig vom Einkommen und würde zwischen zwölf und fünfzig Euro liegen. Der Standardpreis beträgt 50 Euro im Monat pro Person. Personen mit einem monatlichen Einkommen von unter 1.500 Euro zahlen 30, Personen mit einem monatlichen Einkommen von unter 900 Euro nur noch zwölf Euro.

Initiative fordert Modellversuch für 2021 in Wuppertal

Für diesen Betrag könnten alle Bürger uneingeschränkt mit Bussen und Schwebebahn fahren. Zahlen sollen aber nur diejenigen, die auch die Möglichkeit haben, den ÖPNV zu nutzen. Wer zu weit entfernt von einer Haltestelle wohnt oder dort, wo der Bus nur unregelmäßig fährt, ist beitragsbefreit.

Die Initiative fordert vom Stadtrat und dem nordrhein-westfälischen Landtag, dass das vorgelegte Konzept sachlich und ausführlich diskutiert und wo nötig verbessert wird. Im Jahr 2021 soll nach Wunsch der Initiative ein großer, wissenschaftlich begleiteter Modellversuch stattfinden, bei dem das solidarische Bürgerticket versuchsweise für ein Jahr eingeführt wird. 

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung der Initiative "Solidarisches Bürgerticket für Wuppertal"

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