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Corona in Wuppertal: Stadt gibt grünes Licht für Shopping und Zoobesuche

Trotz gestiegener Inzidenzwerte  

Stadt gibt grünes Licht für Shopping und Zoobesuche

08.03.2021, 16:12 Uhr
Corona in Wuppertal: Stadt gibt grünes Licht für Shopping und Zoobesuche. Eine ältere Dame betritt das Wuppertaler Impfzentrum: Das Impfzentrum ist nun im Vollbetrieb. (Quelle: Stadt Wuppertal)

Eine ältere Dame betritt das Wuppertaler Impfzentrum: Das Impfzentrum ist nun im Vollbetrieb. (Quelle: Stadt Wuppertal)

In Wuppertal sind die Inzidenzwerte zuletzt wieder gestiegen. Trotzdem werden die Corona-Maßnahmen nun gelockert – bei der Stadt ist man sicher, die Situation mit mehr Tests und Impfungen unter Kontrolle halten zu können.

Das Impfzentrum auf dem Campus Freudenberg ist seit Montag im Vollbetrieb. "Aufgrund der deutlich gestiegenen Produktionsmengen an Impfstoffen, können wir nun täglich über 1.000 Bürgerinnen und Bürger impfen“, erläuterte der Chef des Wuppertaler Krisenstabes, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig in einem Gespräch mit t-online. Geimpft werden nun in einem nächsten Schritt Lehrer, Erzieher und Polizeibeamte.

In dieser Woche werde man fast 7.000 Impfungen durchführen können, versprach Oberbürgermeister Uwe Schneidewind bereits am Wochenende. 4.200 mit dem AstraZeneca Impfstoff, 2.800 mit BioNTech. "Mit zunehmenden Impfkapazitäten und einer breiten Teststrategie gewinnen wir weitere Öffnungs-Optionen," so Schneidewind.

Der Chef des Wuppertaler Krisenstabes, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig: In Wuppertal werden die Corona-Beschränkungen gelockert. (Quelle: Antje Zeis/Loi Medienzentrum/Stadt Wuppertal)Der Chef des Wuppertaler Krisenstabes, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig: In Wuppertal werden die Corona-Beschränkungen gelockert. (Quelle: Antje Zeis/Loi Medienzentrum/Stadt Wuppertal)

Der Krisenstab hat daher dem Grünen Zoo Wuppertal, den Museen und der Stadtbibliothek das "Go" für die Wiedereröffnung gegeben. So dürfen im Zoo 1.000 Menschen gleichzeitig auf das Gelände. Die Besucher werden gebeten, sich online ein Zeitfenster zu buchen, um die Besucherströme zu lenken und langen Warteschlangen vorzubeugen. Bis auf das Elefantenhaus sind alle Tierhäuser geschlossen.

"Auf dem Weg zur Normalität"

"Unsere Einrichtungen verfügen über hervorragende Infektionsschutzkonzepte, die sich bereits nach dem letzten Lockdown bestens bewährt haben," so Schneidewind. "Die Besucher können sich sicher und gut aufgehoben fühlen. Für viele Familien und Kulturfreunde ist dieser Schritt lange herbeigesehnt. Daher freuen wir uns sehr über diese Option auf dem Weg zur Normalität."

Der Zoologische Garten in Wuppertal (Archivbild): Nach Corona-bedingter Schließung darf der Grüne Zoo nun wieder unter Auflagen öffnen. (Quelle: Barbara Scheer/Grüner Zoo Wuppertal/Stadt Wuppertal)Der Zoologische Garten in Wuppertal (Archivbild): Nach Corona-bedingter Schließung darf der Grüne Zoo nun wieder unter Auflagen öffnen. (Quelle: Barbara Scheer/Grüner Zoo Wuppertal/Stadt Wuppertal)

Der Grüne Zoo Wuppertal ist seit Montag wieder geöffnet, das Von der Heydt-Museum dann wieder ab Donnerstag. Die Stadtbibliothek folgt ab dem 15. März mit kontaktloser Medienausleihe an ausgewählten Standorten. Auch Shopping ist in den Zentren in Elberfeld und Barmen wieder möglich – aber nur nach vorheriger Terminabsprache.

Britische Variante auf dem Vormarsch

Doch gibt es trotz allem wenig Grund für allzu großen Optimismus: Der Inzidenzwert, also die Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner, liegt seit Tagen um die 80. Damit ist er ähnlich hoch wie noch Anfang Februar. "Er bewegt sich auch weiterhin in einer Seitwärtsbewegung", so Slawig. Am Montag lag der Wert bei 85,92. "In der zurückliegenden Woche haben sich 305 Personen neu infiziert. Dabei ist die britische Variante des Coronavirus weiter auf dem Vormarsch. 50 Prozent aller Neugetesteten sind mit dem Virus infiziert", so Slawig gegenüber t-online.

Da helfe nur weiter testen und impfen. Drei Teststationen stehen bereits zur Verfügung Unter anderem im "Kitchen Klub" in Elberfeld. Darüber hinaus gebe es 15 weitere Anfragen, so Slawig. Zudem hoffe er, "dass bis Anfang Mai auch die niedergelassenen Ärzte ein Impfangebot machen können."

Verwendete Quellen:
  • Gespräch dem Leiter des Krisenstabes, Dr. Johannes Slawig Presseinformation von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind

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