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Wuppertal: Stadt plant Schulgebäude in Modulbauweise auf der Hardt

Bis zum Jahr 2023  

Stadt plant Schulgebäude in Modulbauweise auf der Hardt

18.04.2021, 10:28 Uhr
Wuppertal: Stadt plant Schulgebäude in Modulbauweise auf der Hardt. Das Parkgebiet der Hardt (Symbolbild): Hier plant die Stadt ein neues Schulgebäude. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Das Parkgebiet der Hardt (Symbolbild): Hier plant die Stadt ein neues Schulgebäude. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Laut Stadt ist ein Neubau auf der Hardt die kostengünstigste Alternative mit Blick auf das Areal der der ehemaligen Pädagogischen Hochschule und späteren Justizvollzugsschule. Bis 2023 soll hier ein neues Schulgebäude entstehen.

Es scheint nun endgültig: Auf der Hardt am Dietrich-Bonhoeffer-Weg in Wuppertal werden die vorhandenen Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule und späteren Justizvollzugsschule abgerissen. An ihrer Stelle sollen anschließend neue Schulgebäude in "höherwertiger“ Modulbauweise errichtet werden. Und das alles bis Mitte 2023. Das zumindest sieht eine Verwaltungsvorlage vor, über die der Rat der Stadt auf seiner Sitzung am 10. Mai 2021 abschließend entscheiden soll.

Damit ist sowohl eine anfänglich angedachte Bestandsanierung der Gebäude, als auch die Errichtung von Containern vom Tisch. Läuft alles nach Plan, erhält dann ab Sommer 2023 bis 2026 das Ganztagsgymnasium Johannes-Rau während der notwendigen Sanierungsarbeiten an der Siegesstraße hier seinen Ausweichstandort.

Fernmeldeamt als Schulgebäude nutzen

Die nun angedachte Lösung ist vor allem kostengünstiger. Eine Komplettsanierung der vorhandenen Gebäude hätte die Stadt rund 29 Millionen Euro gekostet. So die Berechnung der Verwaltung. Und auch eine Sanierung der Bestandsgebäude, zunächst lediglich für eine Interimsnutzung, wäre nicht wirklich preiswerter geworden – nach aktueller Schätzung circa 25,25 Millionen Euro. Nun hofft man seitens der Verwaltung für die neue Lösung inklusive Abriss nicht mehr als knapp 18 Millionen Euro ausgeben zu müssen. "Hier haben wir eine Lösung gefunden, die auch angesichts der Finanzlage der Stadt wirklich realisierbar ist“, so Oberbürgermeister Schneidewind.

Ergänzt wird die Planung "durch einen weiteren zentralen Baustein“, erläuterte Schneidewind. "Wir sind in Verhandlung mit der Telekom über die Anmietung des ehemaligen Fernmeldeamtes an der Briller Straße." Denn für die Else-Lasker-Schüler Gesamtschule wird ebenfalls ein Ausweichquartier gesucht. "Auch das Telekom-Gebäude wäre als Schulgebäude sehr gut geeignet“, weiß der OB. Sollte eine Anmietung gelingen, ist ein Umzug der "Else“ schon ab Ende 2024, spätestens aber Mitte 2025 möglich.

Gespräche mit Telekom

"Wir müssten dann nicht warten, bis das Gymnasium an der Siegesstraße aus dem Ersatzquartier an der Hardt wieder ausgezogen ist.“ Doch was geschieht, wenn das Fernmeldeamt für eine schulische Nutzung nicht zur Verfügung steht? "Dann bezieht die Gesamtschule Else Lasker-Schüler ab 2026 als Nachfolgerin des Ganztagsgymnasiums Johannes-Rau die Modulbauten.“

Es scheinen alle Eventualitäten bedacht zu sein. Und sollten die Gespräche mit der Telekom zu einem positiven Ergebnis führen, blieben die Module auf der Hardt auf keinen Fall ungenutzt: Die Förderschule Nordpark steht schon auf der Warteliste.

Verwendete Quellen:
  • PK des Oberbürgermeisters
  • Beschlussvorlage der Verwaltung VO/0528/21

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