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Formel 1 in Singapur: Hohe Geldstrafe für Mercedes – wegen Nasenpiercing von Lewis Hamilton


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Wegen Hamiltons Nasenpiercing: Hohe Geldstrafe für Mercedes

Von dpa, dd

01.10.2022Lesedauer: 1 Min.
Lewis Hamilton am Rande des Grand Prix von Singapur mit Nasenpiercing: Der siebenmalige Weltmeister ist bekannt für seinen modischen Stil.
Lewis Hamilton am Rande des Grand Prix von Singapur mit Nasenpiercing: Der siebenmalige Weltmeister ist bekannt für seinen modischen Stil. (Quelle: IMAGO/nordphoto GmbH / Bratic)
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Dem Erfolgsrennstall wird eine harte Strafe aufgebrummt – weil sich das Team und Fahrer Lewis Hamilton einen kuriosen Patzer leisten.

Das Formel-1-Team von Mercedes ist mit einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro belegt worden, weil Rekordweltmeister Lewis Hamilton Schmuck im Cockpit getragen hat.

Der Brite wurde nicht persönlich dafür bestraft, dass er im Training zum Großen Preis von Singapur sein Nasenpiercing trug, dafür aber der Rennstall, weil ein ungenaues Formular zur Selbstkontrolle beim Motorsport-Weltverband Fia eingereicht worden war.

Die Teams sind selbst dafür verantwortlich, dass Fahrer und Fahrzeuge den Regeln entsprechend zu den offiziellen Sessions an den Start gehen. Auf dem Formular am Samstag war Hamiltons Nasenstecker allerdings nicht vermerkt. Der 37-Jährige sagte nach seinem dritten Platz im Qualifying, dass er den Schmuck nicht absichtlich trug, um zu provozieren. Die Fia greift seit dem Beginn der Saison härter durch und möchte nicht, dass die Fahrer Schmuck hinter dem Steuer tragen. Dies sei bei Unfällen gefährlich, heißt es unter anderem.

Hamilton musste wegen des Vorfalls bei den Rennkommissaren vorsprechen und verwies auf ein medizinisches Attest von seinem Arzt. Nach eigenen Angaben sollte er das Piercing nach verschiedenen Problemen wie einer Infektion wieder tragen. Mercedes wusste laut des Fia-Berichts nicht davon, dass der siebenmalige Weltmeister es in Asien wieder trug. In den vergangenen Monaten hatte sich Hamilton an das Schmuckverbot gehalten, die Sinnhaftigkeit aber mehrfach infrage gestellt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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