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Formel 1: Königsklasse des Motorsports will Änderung im Jahr 2022

Mehr Sprintrennen  

Formel 1: Regeländerung für nächste Saison

04.10.2021, 12:00 Uhr | dpa, MEM

Formel 1: Königsklasse des Motorsports will Änderung im Jahr 2022. Formel 1: Zur kommenden Saison soll es noch mehr Sprintrennen geben.  (Quelle: imago images/Laci Perenyi)

Formel 1: Zur kommenden Saison soll es noch mehr Sprintrennen geben. (Quelle: Laci Perenyi/imago images)

Bisher wurde es nur ausprobiert, nun soll es umgesetzt werden. Die Formel 1 will zur kommenden Saison mehr Sprintrennen in der Königsklasse des Motorsports einführen.

Die Formel 1 will im kommenden Jahr noch mehr auf die Sprintrennen setzen. Geschäftsführer Stefano Domenicali erklärte in einem Interview dem Sender Sky Sports, dass "bei mehr oder weniger einem Drittel der Rennen" das Format beibehalten werden solle, das in diesem Jahr bereits in Silverstone und Monza ausprobiert worden war.

Bei geplanten 23 Rennen würde das 2022 bedeuten, dass wohl an mindestens sieben Grand-Prix-Wochenenden die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag in einem Qualifikationsrennen am Samstag ermittelt würde. In diesem Jahr ist dies auch noch für den Großen Preis von Brasilien in São Paulo geplant.

"Unglaublicher Erfolg" 

"Die große Mehrheit der Kommentare, die wir bekommen haben, war super positiv", sagte Demonicali. Die Promoter seien euch super happy, denn es gebe nun auch am Freitag und Samstag eine wichtige Neuerung. Damit sprach der 56 Jahre alte Italiener die auf den Freitag vorgezogene K.o.-Ausscheidung an, in der wiederum die Startreihenfolge für das Sprintrennen festgelegt wird. "Im Großen und Ganzen ist es ein unglaublicher Erfolg gewesen", sagte Domenicali am Montag.

Beginnen soll die Rekordsaison Mitte März 2022 und bis Mitte November dauern, wie Domenicali bestätigte. Sie endet damit einen Monat früher als in diesem Jahr. Spekuliert wird mit dem Start in Bahrain und einem erneuten Finale in Abu Dhabi. Der frühere Saisonabschluss ist vor allem wegen der Fußball-WM in Katar nötig, die ihrerseits am 21.
November 2022 beginnen soll.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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