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Europa-League: Sevilla im Finale – De Jong beendet ManUniteds Traum

Sevilla im Finale  

Ex-Gladbacher De Jong beendet ManUniteds Europa-League-Traum

16.08.2020, 23:06 Uhr | sid, dpa

Europa-League: Sevilla im Finale – De Jong beendet ManUniteds Traum.  (Quelle: Ina Fassbender/Pool via REUTERS)

(Quelle: Ina Fassbender/Pool via REUTERS)

Packendes Halbfinale in Köln: Der FC Sevilla hat sich auch vom Manchester United Star-Ensemble nicht aufhalten lassen. Ein Ex-Bundesliga-Profi schießt das entscheidende Tor. 

Die Europa League-Spezialisten des FC Sevilla haben mit beeindruckender Effektivität die Titelträume von Topfavorit Manchester United jäh beendet. Der Rekordsieger bezwang die Red Devils in Köln in einem hochklassigen Halbfinale trotz teilweise klarer Unterlegenheit mit 2:1 (1:1) und steht vor seinem sechsten Triumph im zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Sevillas Gegner für das Finale am Freitag ermitteln am Montag Inter Mailand und Schachtjor Donezk.

Der ehemalige Gladbacher Luuk de Jong (78.) beendete alle Hoffnungen des englischen Rekordmeisters. Zuvor hatte Suso (26.) nach der frühen United-Führung durch Bruno Fernandes (9., Foulelfmeter) ausgeglichen. Während Manchester weiter auf seinen zweiten Europa-League-Titel nach 2017 warten muss, kann Sevilla seine beeindruckende Serie im zweithöchsten europäischen Wettbewerb fortsetzen. Bis zur aktuellen Spielzeit standen die Andalusier fünfmal unter den letzten Vier der Europa League oder dem Vorgängerwettbewerb UEFA-Cup - und gewannen anschließend immer den Titel.

Nach zwei Halbfinalniederlagen in den englischen Pokalwettbewerben hatte United-Teammanager Ole Gunnar Solskjaer vor der Partie betont, "dieses Gefühl nicht schon wieder erleben" zu wollen. "Dieser Wille könnte den entscheidenden Unterschied ausmachen", hoffte die United-Ikone. Und tatsächlich ging seine Elf wild entschlossen in die Partie und dominierte die Anfangsphase.

De Jongs Siegtreffer kam unerwartet

Nach Foul von Diego Carlos an Marcus Rashford traf Fernandes vom Punkt zur Führung, nur kurze Zeit später fehlten Fred (14.) nach feiner Einzelaktion nur Zentimeter zum frühen Doppelschlag. In Folge konnte Sevilla die Partie etwas offener gestalten, Suso gelang in einer kurzen Drangphase nach perfektem Querpass von Sergio Reguilon der Ausgleich.

Doch United zeigte sich wenig geschockt und übernahm sofort wieder die Spielkontrolle. Spätestens nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Begegnung immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Doch Sevilla-Keeper Yassine Bounou rettete gegen Mason Greenwood (46.) und Anthony Martial (49., 52., 53.) glänzend im Eins gegen Eins.

Nach rund einer Stunde stabilisierten sich die Spanier wieder etwas, die Chancen wurden deutlich seltener. Wie man vor dem Tor effizient spielt, zeigte der dreimalige Europa-League- und zweimalige UEFA-Cup-Sieger in der Schlussphase. Jesús Navas flankte von rechts ins Zentrum und de Jong traf quasi aus dem Nichts zum Sieg. "Verdient würde ich nicht sagen, sie haben am Ende den Lucky Punch gehabt", fasste Tribünengast Podolski bei RTL Nitro zusammen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und sid

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