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Fußball-WM 2022 – Niederlage gegen Ecuador: Willkommen in der Realität, Katar


Willkommen in der Realität, Katar

Von Benjamin Zurmühl, Al-Chaur

Aktualisiert am 20.11.2022Lesedauer: 2 Min.
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Mohammed Muntari: Der katarische Nationalspieler erlebte mit seinem Team einen bitteren Abend.
Mohammed Muntari: Der katarische Nationalspieler erlebte mit seinem Team einen bitteren Abend. (Quelle: IMAGO/Qatar v Ecuador)
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Mit großen Hoffnungen ging Katar ins WM-Eröffnungsspiel gegen Ecuador. Doch schon früh mussten die "Weinroten" einen herben Rückschlag hinnehmen.

Diese WM soll perfekt sein. "Die beste WM aller Zeiten" eben, wie Fifa-Präsident Gianni Infantino zu sagen pflegt. Katar will makellos aussehen für die Fußballfans aus aller Welt, um ein möglichst gutes Image zu haben. Umso auffälliger sind die Fehler, die passieren.

So wie beim Anpfiff des Eröffnungsspiels. Die Stadionsprecher in Al-Chaur waren beim Countdown zum Anstoß gerade erst bei der 5 angekommen, als Schiedsrichter Daniele Orsato den Ball freigab. Davon unbeeindruckt zählten sie trotzdem weiter runter und als auf der Anzeigetafel endlich "Kick-off" stand, war der Ball bereits im Strafraum Ecuadors.

Valencia schockt die "Weinroten" doppelt

Doch nicht nur die Stadionregie war fehleranfällig beim Start. Auch die katarische Mannschaft erlebte einen bitteren Beginn. Ecuador machte sofort das Spiel und ging nach weniger als drei Minuten in Führung – bis der Video-Schiedsrichter eingriff. Aufatmen bei den katarischen Fans im Stadion.

Allzu lange dauerte es aber nicht mehr, bis der Ball erneut im Tor der "Weinroten" zappelte. Enner Valencia traf per Strafstoß zum 1:0 in der 16. Minute und legte in der 31. zum 2:0 nach. Die ersten Katar-Fans verließen enttäuscht das Al-Bayt-Stadion. Die zu Beginn mit rund 67.000 Menschen gefüllte Arena war zu Beginn der zweiten Hälfte noch leerer.

Das Stadion in der Nähe der Hauptstadt Doha leerte sich schnell.
Das Stadion in der Nähe der Hauptstadt Doha leerte sich schnell. (Quelle: IMAGO/ULMER/Markus Ulmer)

Im Minutentakt verließen die Heimfans enttäuscht das Stadion. Katars Nationalelf konnte schlichtweg nicht mithalten. Und als Ecuador nach dem Seitenwechsel das Tempo rausnahm, schafften es die WM-Gastgeber trotzdem nicht, Gefahr zu kreieren. Sie beendeten das Spiel ohne Torschuss.

"Wir müssen mit dem Druck besser umgehen"

Die kleine Golfnation, die so viel Geld in die Entwicklung einer konkurrenzfähigen Nationalmannschaft steckte, musste einsehen, dass es für die Weltspitze offenbar noch nicht reicht. Der Traum von der WM-Überraschung droht zu platzen. Auch wenn Ecuador nach einer starken Qualifikation nicht zu unterschätzen ist, war die Partie aus katarischer Sicht doch etwas zu einseitig. Nationaltrainer Felix Sanchez sagte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: "Das war nicht das, was wir uns vorgestellt haben. (...) Ecuador hat sich den Sieg verdient." Der Spanier sah auch in den hohen Erwartungen einen Grund für die Niederlage: "Wir müssen mit dem Druck besser umgehen, das einfach vergessen und konkurrenzfähiger sein."

Felix Sanchez hatte sich einen anderen WM-Auftakt vorgestellt.
Felix Sanchez hatte sich einen anderen WM-Auftakt vorgestellt.

Auch wenn Katar als klarer Außenseiter ins Spiel ging, war die Enttäuschung auf den Rängen groß. Denn schon vor dem Abpfiff waren Zehntausende Plätze leer. Nur die im Ecuador-Block waren weiterhin gut gefüllt.

Die nächste Chance, Katars Fans zu überzeugen, gibt es am Freitag. Dann treffen die "Weinroten" auf den Senegal. Eine weitere Niederlage würde wohl das frühe WM-Aus bedeuten. Denn der dritte Gegner kommt aus den Niederlanden.

Die WM in Katar beginnt. t-online ist mit vor Ort und berichtet über das brisanteste Turnier der Fußballgeschichte. Mit dem WM-Push verpassen Sie keine News mehr. Hier können Sie ihn abonnieren.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
Hintergrund zum Beitrag

Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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