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Ex-Radstar - Armstrong: Millionen-Gage bei Comeback in Australien


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Armstrong: Millionen-Gage bei Comeback in Australien

01.04.2019, 17:34 Uhr | dpa

Ex-Radstar - Armstrong: Millionen-Gage bei Comeback in Australien. Der frühere Rad-Star Lance Armstrong bekam für sein Comeback in Australien ordentlich Gage.

Der frühere Rad-Star Lance Armstrong bekam für sein Comeback in Australien ordentlich Gage. Foto: Michael Paulsen/Houston Chronicle. (Quelle: dpa)

Sydney (dpa) - Der wegen Dopings lebenslang gesperrte Ex-Radstar Lance Armstrong hat sich sein Comeback im Jahr 2009 gut entlohnen lassen.

Die Regierung des Bundesstaates South Australia hat dem Texaner 1,5 Millionen australische Dollar, also umgerechnet 950 000 Euro, für seinen ersten Renneinsatz bei der Tour Down Under bezahlt. Das teilte der dortige Finanzminister Rob Lucas mit.

Lucas hatte bereits in der Vergangenheit versucht, den Deal der früheren Regierung publik zu machen. Eine zehn Jahre währende Verschwiegenheitsklausel verhinderte allerdings die Offenlegung der Zahlen. Neben der hohen Geldsumme bekam Armstrong weitere Annehmlichkeiten wie Erste-Klasse-Flüge und Unterkünfte finanziert. Eine Dopingklausel war in dem Kontrakt nicht enthalten. Auch für 2010 und 2011 gab es Verträge mit Armstrong, die aktuell noch nicht einsehbar sind.

Renndirektor Mike Turtur hatte den Deal in der Vergangenheit stets verteidigt. "Der kleinste Anstieg, den wir gesehen haben, war 100 Prozent. Es war umwerfend, und wir profitieren immer noch von dem Erbe", hatte Turtur im Januar 2018 mit Blick auf die Einnahmen seit Armstrongs Teilnahme gesagt.

Armstrong war 2012 lebenslang wegen Dopings gesperrt worden, auch wurden ihm alle sieben Tour-de-France-Siege aberkannt. 2013 legte der Texaner ein umfassendes Doping-Geständnis ab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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