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"Guardians of the Galaxy": Die schrägsten Superhelden der Welt

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"Guardians of the Galaxy"  

Die durchgeknalltesten Superhelden der Welt

14.08.2014, 20:00 Uhr | mth, t-online.de

"Guardians of the Galaxy": Die schrägsten Superhelden der Welt. Die Guardians of the Galaxy (v.li.): Peter Quill, Groot, Rocket Raccoon, Drax und Gamora (Quelle: Walt Disney)

Die Guardians of the Galaxy (v.li.): Peter Quill, Groot, Rocket Raccoon, Drax und Gamora (Quelle: Walt Disney)

Ein wandelnder Baum, ein schießwütiger Waschbär, ein tätowiertes Muskelgebirge, eine grüne Killerin und ein von Außerirdischen entführter Mensch mit Walkman - das sind die "Guardians of the Galaxy". Oder "ein Haufen A*****löcher", wie andere behaupten. Sicher ist nur, dass Marvel nach seinen bombastischen "Avengers"-Filmen nun ein neues Kapitel aufschlägt, das uns in bislang unbekanntes Terrain des riesigen Universums des Comicgiganten entführt.

In "Guardians of the Galaxy" lernen wir den intergalaktischen Herumtreiber Peter Quill (Chris Pratt) kennen, der sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsdiebstählen finanziert. Unangenehm wird das Ganze, als eher aus Versehen eine seltsame Superwaffe in seinen Besitz gelangt. Denn Schurke Ronan (Lee Pace) soll das mächtige Artefakt für seinen Chef Thanos (Josh Brolin) besorgen.

Einige Wendungen später sind sich alle späteren Mitglieder der "Guardians" über den Weg gelaufen. Und auch wenn man sich anfangs alles andere als grün ist, raufen sich die Fünf schließlich doch zusammen. Denn es gilt unter allen Umständen zu verhindern, dass Thanos in den Besitz der Waffe kommt. Andernfalls wäre wieder einmal das gesamte Universum in Gefahr ...

Vin Diesel als Baummensch

Mit Chris Pratt ("Zero Dark Thirty"), Zoe Saldana ("Avatar", "Star Trek") und Wrestle-Champion Dave Bautista sind nur drei der fünf Hauptdarsteller aus Fleisch und Blut, die anderen beiden stammen aus dem Rechner. Dem zumeist unartikuliert grunzenden Baumwesen Groot lieh Actionstar Vin Diesel seine knarzige Stimme, Oscar-Kandidat Bradley Cooper hauchte in der Originalversion dem ab und an etwas jähzornigen Waschbären Rocket Raccoon Leben ein. In der deutschen Übersetzung übernahm dies Schauspieler Fahri Yardim, bekannt aus Filmen wie "Der Medicus" und als Til Schweigers Partner bei dessen "Tatort"-Auftritten.

In "Guardians of the Galaxy" wird die erfolgreiche und hinlängliche bekannte Superheldenaction aus "Captain America", "The Avengers" und Co. mit einer Extraportion Science-Fiction angereichert. Im Hause Marvel habe man darin die Chance gesehen, das bereits bekannte Kino-Universum auszudehnen und dabei ein großes Weltraumabenteuer zu erzählen, heißt es von offizieller Seite.

"'Guardians' war unser riskantester Film"

Das Problem: Die 1969 von Arnold Drake und Gene Colan erschaffenen Comicfiguren zählen zu den eher unbekannteren des Verlags. Auf eine riesige Fangemeinschaft als potentielle Kinogänger wie bei den Avengers kann man sich hier also nicht verlassen. Ein wichtiger Grund, warum "Guardians" laut Produzent Kevin Feige der "riskanteste Film seit 'Iron Man'" gewesen sei.

Allen Sorgen zum Trotz hat "Guardians of the Galaxy" an den Kinokassen bislang allerdings voll eingeschlagen und alleine in den USA innerhalb von zehn Tagen locker seine Produktionskosten von 170 Millionen Dollar eingespielt. Maßgeblichen Anteil daran hat Regisseur James Gunn, Marvels Mann fürs Schräge.

Regisseur Gunn ist Marvels Mann fürs Schräge

Mit den beiden Low-Budget-Produktionen "Slither" und "Super" hatte der 44-Jährige bereits für Furore gesorgt und einen gewissen Hang zum Abseitigen bewiesen. Und das hatte ihn zum perfekten Regisseur für die "Guardians" gemacht. Er habe Witz, Humor und Charme seiner früheren Filme mitgebracht und gekonnt auf einen Blockbuster übertragen. Deshalb sei "Guardians of the Galaxy" "ein bisschen weniger glatt als die meisten unserer Filme. Die Bedrohung ist ein weniger greifbarere und die Figuren sind etwas abgründiger", sagt dazu Jeremy Latcham, der ausführende Produzent.

Schaut man sich den Hype um Marvels jüngstes Baby an, so muss man sagen, dass das Konzept eines reichlich verrückten Blockbusters mit Ecken, Kanten und ungewöhnlichen Figuren offenbar voll aufgegangen ist. Da ist es nicht verwunderlich, dass für 2017 bereits ein zweiter Teil angekündigt wurde. Und es wäre außerdem nicht sehr verwunderlich, wenn sich hier und da die Protagonisten aus "Avengers" und "Guardians" gegenseitig in ihren Filmen besuchen würden.

Kinostart "Guardians of the Galaxy": 28. August 2014

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