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"Bond 25": Stirbt Daniel Craig im nächsten "James Bond"-Film?

Drehbeginn von "Bond 25"  

Stirbt Daniel Craig im nächsten "James Bond"-Film?

08.01.2019, 11:52 Uhr | dpa, so, t-online.de

"Bond 25": Stirbt Daniel Craig im nächsten "James Bond"-Film?. Daniel Craig: Seit 2006 spielt er den Geheimagenten James Bond.  (Quelle: dpa/Jörg Carstensen )

Daniel Craig: Seit 2006 spielt er den Geheimagenten James Bond. (Quelle: Jörg Carstensen /dpa)

James Bond kehrt zurück. Bereits im März sollen die Dreharbeiten für das neue 007-Abenteuer starten. Wieder mit dabei: Daniel Craig. Doch wird er überleben?

Seit 1962 können sich Kinogänger darauf verlassen: James Bond kehrt zurück. Der ikonische Satz war im Abspann seines Leinwanddebüts "James Bond 007 jagt Dr. No" erstmals zu lesen – und seitdem in jedem offiziellen Bond-Film. Zuletzt im Jahr 2015 in "Spectre". Nach einigen Hindernissen und mit etwas Verspätung sollen Anfang März endlich die Dreharbeiten für sein neues Abenteuer "Bond 25" beginnen. Im Februar 2020 soll der Film dann ins Kino kommen. Es wird voraussichtlich Daniel Craigs letzter Einsatz als Geheimagent. Gut möglich, dass er sogar den Filmtod stirbt.

In der Schlussszene von "Spectre" war Bond mit einem verschmitzten Lächeln im Aston Martin DB5 davongefahren. Auf dem Beifahrersitz saß Dr. Madeleine Swann, die Tochter seines alten Widersachers Mr. White. Der Agent hatte sie vor den Killern des bösen Blofeld (Christoph Waltz) beschützt. Dann entwickelte sich zwischen Bond und Swann eine Romanze, die über die bei 007 üblichen Bettgeschichten hinausging. Die französische Schauspielerin Léa Seydoux soll Swann auch im kommenden Film spielen. Das bestätigte Regisseur Cary Fukunaga dem Szenekenner Baz Bamigboye von der "Daily Mail".

Streit mit Regisseur

Es ist erst das zweite Mal, dass ein "Bondgirl", wie Bonds weibliche Bekanntschaften seit jeher genannt werden, in derselben Rolle zurückkehrt. Craig soll Seydoux angeblich persönlich um ein Comeback gebeten haben. "Bond 25" wird wohl eine direkte Fortsetzung von "Spectre" sein. Ob auch Blofeld vorkommt und Waltz die Rolle erneut übernimmt, ist offen. Daniel Craig hat wohl ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen. Medienberichten zufolge soll der Hauptdarsteller mitverantwortlich dafür sein, dass Danny Boyle nach Meinungsverschiedenheiten im August als Regisseur vom Projekt absprang.

In der offiziellen Mitteilung war nur von "kreativen Differenzen" die Rede. In britischen Medien wurde anfangs über einen Streit bei der Auswahl des Bösewichts spekuliert. Dann berichtete das Boulevardblatt "The Sun", Boyle habe sich geweigert, James Bond in seinem 25. Kinofilm sterben zu lassen. "The Independent" schrieb das genaue Gegenteil.

Tod von Bond im neuen Film möglich

Ob Fukunaga den Tod des Agenten inszeniert? Es wäre ein spektakulärer Abschluss für die Ära Craig, die in "Casino Royale" (2006) damit begann, dass sich Bond seine Lizenz zum Töten erst verdienen musste. Über mögliche 007-Nachfolger wird schon seit Jahren spekuliert. Der immer wieder genannte Idris Elba ("Luther") wird es definitiv nicht, vermutlich auch nicht Tom Hiddleston ("Avengers"). Eine Frau als James beziehungsweise Jane Bond gilt als ausgeschlossen. Neuerdings werden "Game of Thrones"-Star Richard Madden Chancen eingeräumt. Grund dafür ist seine mit einem Golden Globe prämierte Rolle in der Serie "Bodyguard". Darin schlägt er sich wie 007 im Smoking durch diverse Actionszenen.


Eine Entscheidung wird wohl erst in ein paar Jahren fallen. Und wer weiß, vielleicht macht es Craig dann doch noch mal. "Ich denke, das war es dann", hatte er im August 2017 zwar gesagt, als er in der "The Late Show" von US-Moderator Stephen Colbert verkündete, er werde im Jubiläumsbond noch einmal die Hauptrolle spielen. Aber eindeutig auf seinen Abschied festgelegt hat sich der 50-Jährige bisher nicht.

Vorerst können sich die Fans nur auf eins verlassen: Wenn der nächste Film im Februar 2020 ins Kino kommt, wird am Ende wieder der berühmte Satz auf der Leinwand erscheinen: James Bond kehrt zurück.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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