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Todesschuss bei Baldwin-Dreh: Waffenmeisterin reicht Klage ein

Von dpa, t-online, mbo

Aktualisiert am 13.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Oktober 2021: Blick auf die das Set von "Rust" in Santa Fe, New Mexico
Oktober 2021: Blick auf die das Set von "Rust" in Santa Fe, New Mexico (Quelle: IMAGO / ZUMA Wire)
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Im Oktober kam am Set von "Rust" eine Kamerafrau ums Leben. Eine Waffe, die eigentlich gar nicht scharf sein sollte, traf sie tödlich. Nun reicht eine Mitarbeiterin eine Klage ein.

Knapp drei Monate nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins beim Filmdreh des Westerns "Rust" mit Hollywoodstar Alec Baldwin hat eine Mitarbeiterin den Requisiteur und Waffenlieferanten Seth Kenney und seine Firma PDQ Arm & Prop verklagt. Die Zivilklage der Waffenmeisterin sei am Mittwoch, dem 12. Januar 2022 eingegangen, teilte das zuständige Gericht im US-Bundesstaat New Mexico mit.


So sieht das Filmset zum Western "Rust" aus

Alec Baldwin: Der Schauspieler feuerte versehentlich einen tödlichen Schuss ab.
Der Unfall passierte an einem Filmset.
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Scharfe Munition in Behälter für ungefährliche Dummies?

Die Klage der Waffenmeisterin Hannah Gutierrez Reed richtet sich gegen einen Mann, der Requisiten, darunter Munition, für den Dreh des Films geliefert hatte, sowie gegen dessen Firma. Neben 43 harmlosen Dummypatronen habe sich scharfe Munition (einem Bericht von "Variety" zufolge sieben Patronen) in einer Schachtel befunden, die als Behälter für ungefährliche "Dummies" ausgewiesen gewesen sei, lautet der Vorwurf. Die Requisitenfirma hatte im November in der "Los Angeles Times" die Lieferung scharfer Munition bereits bestritten.

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Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western "Rust" auf einer Filmranch in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico war am 21. Oktober 2021 die Chefkamerafrau Halyna Hutchins im Alter von 42 Jahren tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza an der Schulter getroffen worden. Alec Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkt, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte.

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Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Anwälte der im Fokus stehenden Waffenmeisterin hatten im November "Sabotage" ins Spiel gebracht. Jemand könnte eine Kugel mit scharfer Munition in eine Schachtel mit harmlosen Dummypatronen gelegt haben, um den Dreh zu sabotieren, sagte damals der Anwalt Jason Bowles in einem TV-Interview. Die Waffenmeisterin hatte Vorwürfe der Nachlässigkeit am Set zurückgewiesen.

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