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Musik - Weniger ist mehr: Indierock-Duo Wye Oak immer besser

Musik  

Weniger ist mehr: Indierock-Duo Wye Oak immer besser

18.04.2018, 15:50 Uhr | dpa

Musik - Weniger ist mehr: Indierock-Duo Wye Oak immer besser. Bei Wye Oak trifft Dreampop auf Alternative-Rock.

Bei Wye Oak trifft Dreampop auf Alternative-Rock. Foto: Merge Records/Shervin Lainez. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Seit gut zehn Jahren gibt es Wye Oak, dieses ungewöhnliche Duo, das sich nach dem Symbolbaum seines Heimat-Bundesstaates Maryland benannt hat. Mit ihrem neuen Album erreichen Jenn Wasner und Andy Stack einen kreativen Gipfel.

Man hält es kaum für möglich, dass das vielschichtige "The Louder I Call, The Faster It Runs" (Merge/Cargo) nicht von einer viel größeren Band eingespielt wurde. Aber Wasner/Stack waren - ob im Studio oder bei ihren elektrisierenden Konzerten - immer schon Meister der personellen Selbstbeschränkung: Sie spielt Gitarre und Bass und singt - er bedient (oft gleichzeitig) Schlagzeug und Keyboards. Auch mit ihrer fünften Platte machen Wye Oak das Beste aus den bescheiden wirkenden Mitteln - und das ist richtig gut.

Der Titelsong, "It Was Not Natural" oder der Closer "I Know It's Real" gehören mit ihrer Mischung aus elektronischen Texturen und "handgemachten" Sounds zu den tollsten Indie-Tracks dieses Frühjahrs. Dreampop und Alternative-Rock fließen auch in anderen Liedern wunderbar stimmig zusammen - stets getragen von Wasners klarer, teilweise gedoppelter und verfremdeter Stimme. Schon in den Projekten Flock Of Dimes und Dungeonesse hat die 32-Jährige ja zuletzt bewiesen, dass sie sich anschickt, eine der prägenden Sängerinnen ihrer Generation zu werden.

"The Louder I Call..." ist nicht immer leichte Kost, man muss sich schon einlassen auf diese zwölf ambitionierten Lieder. Wer sich dafür Zeit und Offenheit gönnt, wird mit einem kraftvollen, höchst einfallsreichen Album belohnt. Höchste Zeit also, dass Wye Oak, deren Musik in der Heimat schon in etlichen Fernsehserien Verwendung fand, auch in Deutschland entdeckt werden.

Mit Live-Eindrücken ist das am 25. April in Berlin, am 27. April in Wien und am 29. April in Zürich möglich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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