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Interview
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Der GesprĂ€chspartner muss auf jede unserer Fragen antworten. Anschließend bekommt er seine Antworten vorgelegt und kann sie autorisieren.

"Weihnachten war eine traurige Zeit, bis ich meine Frau traf"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 21.12.2020Lesedauer: 4 Min.
Robbie Williams und Ayda Field sind seit 2010 verheiratet.
Robbie Williams und Ayda Field sind seit 2010 verheiratet. (Quelle: imago images / Landmark Media)
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Der Bad Boy des Pop wird zum Fest der Liebe ganz besinnlich. Im Interview mit t-online spricht Robbie Williams ĂŒber den Geist vergangener Weihnachtsfeste als er noch Drogen nahm und verrĂ€t, wie sich das durch seine Frau Ă€nderte.

"Let Me Entertain You", "Angels", "Rock DJ" oder "Candy": Robbie Williams hat den europĂ€ischen Pop der letzten 20 Jahre geprĂ€gt. Mit "The Christmas Present" schlug der einst wilde Musiker dann aber fast schon festliche Töne an. Über seinen Wandel vom bösen Buben zum Familienmenschen spricht er im t-online-Interview.


Robbie Williams: Vom Boyband-RĂŒpel zum Familienvater

Teenieschwarm: Robbie Williams bei einem Take-That-Konzert in den Neunzigerjahren auf der BĂŒhne.
Immer ein verschmitztes LĂ€cheln im Gesicht: Robbie Williams hat Take That im Jahr 1995 nach Drogen- und Partyexzessen verlassen.
+4

t-online: Wie war Weihnachten fĂŒr Sie als Sie ein Kind waren? Was hat den jungen Robbie Williams erfreut?

Robbie Williams: Es hatte seinen eigenen Zauber als ich klein war. Meine Mutter war super darin, dass sie fĂŒr mich und meine Schwester schöne Erinnerungen geschaffen hat. Ich war aber unartig. Ich habe frĂŒher immer eine Rasierklinge genommen und habe damit vorher schon meine Geschenke geöffnet, um zu sehen, was ich bekomme. Danach habe ich die Geschenke mit viel strategischem Aufwand wieder so unter dem Baum gestellt, dass niemand mir auf die Schliche kam.

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Hat’s geklappt?

Ja. Sie hat es nie herausgefunden.

Robbie Williams ganz festlich: Der SĂ€nger spricht im Interview mit t-online ĂŒber Weihnachten.
Robbie Williams ganz festlich: Der SĂ€nger spricht im Interview mit t-online ĂŒber Weihnachten. (Quelle: Sony Music)

Was war denn das beste Geschenk, welches Sie je bekommen haben?

Ich war ein großer BMX-Fan. Ich habe einmal ein BMX-Rad bekommen und zwei Jahre spĂ€ter noch ein neues.

Weihnachten gilt als eine Zeit, wo die Familie und Freunde zusammenkommen, um zu feiern. Sie selbst waren frĂŒher ein Alkoholiker. Wie sahen diese Feste damals fĂŒr Sie aus?

Als ich damals so drauf war, war der Unterschied zwischen Weihnachten und anderen Tagen nur, dass ich statt zwei Gramm Kokain sechs Gramm gekauft habe.

Wie war denn das erste Weihnachten als Sie wieder nĂŒchtern waren? War es schwierig, weil andere ausgelassen feiern konnten und Sie nicht?

Nein, weil ich wusste, dass Drogen und Alkohol fĂŒr mich durch waren. Es war deprimierend. Wenn man viel trinkt und viele Drogen nimmt, dann will man irgendwas verstecken. Wenn man aber diese Substanzen weglĂ€sst, dann muss man mit sich selbst, mit einer kaputten Person auskommen. Weihnachten ist eine Zeit, wo jeder sagt, dass man gut drauf sein mĂŒsste, aber ich habe mich verletzlich und deprimiert gefĂŒhlt. Weihnachten war fĂŒr mich lange eine traurige Zeit. Bis ich meine Frau Ayda traf.

Robbie Williams und Ayda Field: Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.
Robbie Williams und Ayda Field: Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. (Quelle: imago images / ZUMA Wire)

Also wurde Weihnachten durch Ihre Frau Ayda Field endlich wieder ein schönes Fest?

Ja und nein. Weihnachten hörte irgendwann auf deprimierend zu sein. Wenn der heilige Abend ein Dienstag war, dann war dieser Tag fĂŒr mich eben ein Dienstag, aber halt kein Festtag. Erst durch Ayda habe ich wieder Freude an Weihnachten gefunden.

Wie sollen Ihre Kinder Weihnachten erleben? Ist es ein Geschenkeabgreifen oder geht es Ihnen um eine schöne Zeit mit der Familie? Oder vielleicht ein Mix aus beidem?

Ja, es ist beides. Meine Frau schafft es, dass wir echt schöne Momente miteinander erleben. Ich denke, meine Kinder halten Weihnachten daher auch fĂŒr die beste Zeit des Jahres. Und damit haben sie natĂŒrlich recht.

Sind Sie ein guter Schenker?

Zum GlĂŒck kĂŒmmert sich meine Frau um alle Geschenke. Ich muss da nur noch ihres besorgen.

Wer macht denn bei Ihnen die besseren Überraschungen?

Wohl meine Frau. Die Rechnung ist ĂŒbrigens auch immer eine Überraschung. (lacht)

Was lĂ€uft bei Ihnen daheim fĂŒr Musik beim Weihnachtsessen? Was ist Ihr Lieblingsweihnachtsalbum?

Das ist "Fairytale of New York" von den Pogues. Aber ich werde wohl mein eigenes Album beim Weihnachtsessen hören. Ich weiß, dass das recht narzisstisch ist, aber so ist es. Man kann Weihnachtsmusik eh nicht entfliehen. Die lĂ€uft vom 20. November bis 1. Januar. Ich liebe das! In der Zeitspanne höre ich "Fairytale of New York" sicherlich fĂŒnf- oder sechsmal. Meist im Auto.

Wenn Sie Ihr Weihnachtsalbum so gerne hören. Welcher Ihrer Songs sollte ein festlicher Klassiker wie "Stille Nacht" werden?

Es gibt diesen Song, "Bad Sharon", das sollte ein Klassiker sein. "Rudolph" eigentlich auch.

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Das Album "The Christmas Present" haben Sie bereits im Sommer 2019 aufgenommen. Ich meine mich zu erinnern, dass das ein recht heißer Sommer war. Wie kommt man da in Stimmung?

Das war gar nicht mal allzu komisch. Ich feiere Weihnachten meist in Los Angeles und da ist es eh immer heiß. (lacht) Ich komme leicht in festliche Stimmung. Weihnachten ist nĂ€mlich mein Lieblingstag.

Wann kam es Ihnen eigentlich in den Sinn, ein besinnliches Weihnachtsalbum aufzunehmen?

Mir fiel sonst einfach nichts mehr ein, worĂŒber ich schreiben könnte. Ich habe einen Geburtstagssong, einen Neujahrssong oder eben Weihnachtssong geschrieben. Als ich dabei war, schrieb ich auch "Bad Sharon" und das hat mir viel Spaß bereitet. Ich liebe Weihnachten und ich möchte etwas schreiben, was die Leute wĂ€hrend der Festtage erfreut. Das wurde meine Mission. Ich muss sagen
 nun, einen Weihnachtssong zu schreiben war ĂŒberraschenderweise easy. Was jedoch eine schwere Aufgabe war, ist so eine Nummer zu schreiben, ohne 'Christmas' darin zu erwĂ€hnen.

Wie schafft man diese Mammutaufgabe?

Ich hab’s einfach nicht erwĂ€hnt. (lacht)

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Von Sebastian Berning, Axel KrĂŒger
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