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Helloween im Interview: "Wollte nicht mit diesem Groll sterben"


Michael Kiske: "Wollte nicht mit diesem Groll sterben"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 24.06.2021Lesedauer: 3 Min.
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Helloween 2021: Jahrelang hatten einige dieser Herren Streit.
Helloween 2021: Jahrelang hatten einige dieser Herren Streit. (Quelle: Martin Häusler)
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In den 80ern zählten sie zu Deutschlands beliebtesten Heavy-Metal-Exporten. Nach 20 Jahren Knatsch kehrt neben Kai Hansen auch Sänger Michael Kiske zu Helloween zurück. Im t-online-Interview erklärt Kiske, wie es zur Versöhnung kam und wie es weitergeht.

Mit den beiden Teilen von "Keepers of the Seven Keys" konnten Helloween aus Hamburg nicht nur das Speedlimit brechen, sondern auch echte Hitsingles produzieren, die nicht nur in der Heimat gut ankamen, sondern auch im Rest Europas und auch den USA. Doch nach dem Abgang von Ursänger und Gitarrist Kai Hansen 1988, verabschiedete sich auch Neusänger Michael Kiske fünf Jahre später im Jahre 1993. Die Band und der Sänger trennten sich im Streit. Und der Groll blieb 20 Jahre.

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Spulen wir vor: Helloween machten mit neuer Besetzung und Andi Derris am Mikro weiter, veröffentlichen weiterhin erfolgreiche Alben. Kai Hansen feierte Erfolge mit Gamma Ray und Kiske gönnte sich erst einmal eine Auszeit von der Metal-Szene, kehrte im neuen Jahrtausend jedoch mit mehreren Projekten zurück. Und dann das: 2016 kehren Kiske und Hansen zur Helloween zurück, Derris bleibt. Also Helloween, wie die letzten Jahre, plus zwei neue alte Stimmen. Fortan hat die Band drei Sänger und will auf Tour gehen. Aus diesen Konzerten entstand dann die Idee eines neuen Albums in dieser Formation. Und das liegt mit "Helloween" nun vor.

20 Jahre Wut einfach weg

"Es fühlt sich zwar wie nach Hause kommen an, aber ist auch neu", so Kiske im Interview mit t-online. "Am Anfang war meine Hauptmotivation einfach Frieden zu schließen. Ich war da lange überhaupt nicht willens da auch nur drüber nachzudenken, Erst viel später fing ein Umdenken an." Und dieses war davon begünstigt, dass der einstige Mitstreiter, Helloween-Chef Michael "Weike" Weikrath, Kiske nach Jahren der Funkstille einfach im Backstagebereich eines Festivals ansprach.

"Weiki kam auf mich zu und hat eine entscheidende Frage gestellt, die mich total entwaffnet hat. Er sieht mich, kommt auf mich zu und fragt 'Was habe ich gemacht, dass du mir nicht verzeihen kannst' Das hat mich sofort berührt und dann habe ich gemerkt, dass ich gar keine Wut mehr spüre."

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"Ich wollte nicht mit diesem Groll sterben"

Von einer Rückkehr in die Band sei hier noch gar nicht die Rede gewesen. Kiske war froh, dass er den Knatsch hinter sich lassen konnte. Sein alter Kollege Kai Hansen, der zu beiden Parteien ein gutes Verhältnis hatte, sprach hier und da jedoch mal über eine Reunion mit Helloween. Für Kiske war das zunächst keine Option, doch dann versuchte man es mit der "Pumpkins United Tour".

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Der Rest war noch Zukunftsmusik, wie Kiske verrät: "Meine erste Motivation zu der Zeit war wirklich nur, dass ich erst mal Frieden schließen will. Das war für mich wichtig, aber es hat noch keiner von uns groß an die Zukunft gedacht. Dann kam die Tour und wir haben Verträge aufgesetzt, die mit dem Ende der Konzerte ausliefen. Man war also nicht an irgendwas gebunden, sondern man hätte stressfrei seiner Wege ziehen können. Aber ich wollte mitmachen, ich wollte frieden stiften und nicht mit diesem Groll sterben."

Doch nach den Konzerten machte man sich dann Gedanken, wie es weitergeht und alle Musiker hätten Lust auf ein neues Album in genau dieser Formation gehabt. Und von Zoff, Reisenegos oder Platzhirschverhalten war beim neuen Album keine Spur. "In der Band sind alles starke Persönlichkeiten, da hat jeder seinen eigenen Kopf. Jeder sagt, was er denkt. Aber das ist in der Regel immer konstruktiv, also inhaltlich und wirklich immer vernünftig. Es ist ein Austausch." Und das wäre Ende der 80er so nicht möglich gewesen.

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"Zuversichtlich" in Sachen Zukunft

Doch wie geht es nun weiter für eine der einflussreichsten und erfolgreichen Metalbands Europas? Wird es bei nur diesem einen Album mit Projektcharakter bleiben oder können sich Headbanger da noch auf neues Futter freuen?

Durchaus möglich! Kiske: "Wenn die Sachen so gut laufen, wie bisher, gibt es keinen Grund aufzuhören. Wir müssen uns schon so gut vertragen. Es soll Spaß machen. Und das macht es auch, wenn man so große Konzerte spielen kann, wie wir es aktuell dürfen. Und wenn das so gut läuft und es so viel Spaß macht, warum aufhören? Es hängt eng damit zusammen, wie lange das so ist. Aber ich bin zuversichtlich!"

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Verwendete Quellen
  • Eigenes Interview mit Michael Kiske
  • Instagram-Profil von Helloween
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