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Giftiger Chemie-Cocktail – Recycling der Batterie: So schmutzig sind E-Autos


Giftiger Chemie-Cocktail
Recycling der Batterie: So schmutzig sind E-Autos

Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 28.04.2022Lesedauer: 3 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Strom für den Akku: So lange er durchhält, ist das Elektroauto eine saubere Lösung. Aber was ist danach?Vergrößern des Bildes
Der Akku eines E-Autos: Solange er durchhält, ist das Elektroauto eine saubere Lösung. Aber was ist danach? (Quelle: Cavan Images)

E-Autos fahren sauber und günstig – solange ihr Akku durchhält. Irgendwann aber muss die Batterie entsorgt werden. Stirbt mit ihr auch die gute Umweltbilanz der Autos?

Wie man es auch dreht und wendet: Elektroautos fahren sauberer und günstiger als Benziner und Diesel. Und zwar über die gesamte Lebensdauer des Akkus hinweg – einschließlich seiner Fertigung. Was aber geschieht danach? Was wird aus dem Akku, wenn das E-Auto ausrangiert wird oder wenn er kaputt geht? Und wie steht es dann um die Umweltbilanz?

Hören Sie hier die gesamte Folge und abonnieren Sie den Podcast kostenlos:

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"So richtig kaputt gehen Akkus beim Elektroauto ja nicht, zumindest nicht von einem Tag zum anderen", sagt Richard Gutjahr. Gemeinsam mit Don Dahlmann moderiert er den Podcast "Ladezeit" von t-online, in dem die Mobilitätsexperten alle Fragen rund ums Elektroauto beantworten. Der Leistungsabfall des Akkus sei eher ein schleichender Prozess, ähnlich wie beim Smartphone. Die Akkuleistung lasse allmählich nach, man müsse häufiger nachladen.

Inzwischen zeigt sich aber: Die Akkus halten länger durch, als selbst ihre Hersteller ursprünglich glaubten. Acht Jahre oder 160.000 Kilometer sollten es schon sein, die der Akku schadlos übersteht. Und auch danach ist die Batterie noch nutzbar. Etwa zehn Jahre beträgt ihre Lebenszeit in einem Elektroauto. 70 Prozent der ursprünglichen Reichweite gelten als Kriterium.

Und dann?

Akkus haben ein zweites Leben

Dann beginnt das zweite Leben des Akkus – allerdings abseits der Straßen. Denn mit einer Ladekapazität von bis zu 70 Prozent ist Abes fürs Verschrotten noch viel zu früh. Stattdessen lassen sich die Batterien als Standspeicher weiternutzen. Und zwar für weitere zehn Jahre. "Hamburg zum Beispiel hat einen Notspeicher aus gebrauchten i3-Akkus, um zum Beispiel Überlastungsspitzen im Stromnetz abzufedern", sagt Gutjahr. Auch woanders gibt es kluge Lösungen – selbst in Fabriken. Und den Strom für ein Einfamilienhaus könne so ein alter Akku problemlos zehn Jahre lang bereitstellen.

Dann aber, nach immerhin rund 20 Jahren, war es das wirklich für den Akku. Nun geht es ans Recycling. Dafür gibt es zwar Regelungen, damit das Elektroauto auch hier nicht zur Umweltsünde wird.

Aber was taugen diese Regelungen? Warum können trotz dieser Vorschriften völlig legal Berge hochtoxischer Chemikalien auf Deponien abgeladen werden? Ist das E-Auto also doch eine Mogelpackung? Die Antworten darauf erfahren Sie im Podcast.

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Eine neue Folge von "t-online Ladezeit" gibt es immer donnerstags. Sie finden den Podcast bei t-online. Hören und kostenlos abonnieren können Sie ihn aber auch in allen Podcast-Apps auf dem Smartphone oder Tablet und auf allen Podcast-Plattformen:

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Verwendete Quellen
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