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Fußgängerüberweg oder Grünpfeil? Das sind die fünf gängigsten Bußgeldfallen


Wie Sie fünf typische Bußgeldfallen vermeiden

Von dpa-tmn, mab

Aktualisiert am 23.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Grünpfeil: Wer fährt, ohne vorher angehalten zu haben, riskiert ein Bußgeld.Vergrößern des BildesGrünpfeil: Wer fährt, ohne vorher angehalten zu haben, riskiert ein Bußgeld. (Quelle: dpa-tmn-bilder)
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Dass bei deutlicher Tempolimit-Überschreitung oder beim Überfahren einer roten Ampel ein saftiges Bußgeld droht, dürfte vielen Autofahrern klar sein. Doch auch kleine Fehler können ins Geld gehen – die sich aber vermeiden lassen.

Grünpfeil – in jedem Fall anhalten

Das kleine Verkehrsschild erlaubt das Rechtsabbiegen bei roter Ampel. Eine geniale Erfindung, wenn man sie richtig nutzt. Und das bedeutet: An der Linie des quer kreuzenden Fußgängerwegs müssen Autofahrer stoppen – genau wie bei einem Stoppschild.

Hält man beim Grünpfeil nicht an, ist das wie ein Rotlichtverstoß. War die Ampel dann länger als eine Sekunde rot, drohen für das vorschnelle Abbiegen 200 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot.

Besondere Vorsicht am Fußgängerüberweg

Wer nicht mit mäßiger Geschwindigkeit an einen Fußgängerüberweg heranfährt, riskiert 80 Euro Bußgeld. Was unter "mäßig" zu verstehen ist, legen die Gerichte aus. Anwälte empfehlen, knapp vor dem Überweg nicht viel schneller als Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

Achtung beim Parken

Mit 15 Euro Bußgeld schlägt das Parken an schlecht einsehbaren Stellen auf den ersten Blick nicht allzu heftig zu Buche. Allerdings: Wenn es dadurch zu einem Unfall kommt, kann eine Gerichtsverhandlung drohen. Wer also hinter einer Kuppel oder nach einer Kurve direkt an der Straße parkt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld. Bei einem Unfall kann das Gericht unter Umständen eine Teilschuld feststellen – dann wird es teuer.

Hände weg vom Alkohol

Bei 0,5 bis 1,09 Promille kostet das Fahren unter Alkohol 500 Euro plus zwei Punkte in Flensburg und zieht einen Monat Fahrverbot nach sich. Wiederholungstäter zahlen stetig mehr. Schon beim dritten Mal das Gericht von Vorsatz ausgehen. Dann kostet es 3.000 Euro Bußgeld, und der Fahrer erhält ein Fahrverbot von drei Monaten.

Wer ab einem Pegel von 0,3 Promille einen Unfall baut oder mit mehr als 1,1 Promille erwischt wird, begeht eine Straftat, erläutert der Experte. In diesem Fall ist der Führerschein für mindestens ein halbes Jahr weg. Und es kann richtig teuer werden. Die Strafe wird nämlich in Abhängigkeit vom Einkommen berechnet.

Unbeschrankter Bahnübergang

Das Signal im Andreaskreuz leuchtet, doch ein Zug ist weit und breit nicht zu sehen. Wer nun Zeit sparen will, riskiert nicht nur sein Leben. Das Überfahren der Gleise kann 290 Euro Bußgeld kosten. Auch der Führerschein ist dann für einen Monat weg.

Wer Schranken oder Halbschranken umfährt, muss übrigens noch viel mehr zahlen: 700 Euro und drei Monate Fahrverbot blühen dem Verkehrssünder für dieses riskante Manöver.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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