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Elektroauto: Was Sie im Winter beachten müssen


E-Autos: Was Sie im Winter beachten müssen

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 21.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Stromladen im Winter: Am besten wird das E-Auto nach dem Ankommen betankt.
Stromladen im Winter: Am besten wird das E-Auto nach dem Ankommen betankt. (Quelle: Joerg Boethling via www.imago-images.de)
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Um ein Drittel herunter: Kaltes Wetter kann die Reichweite von Elektroautos deutlich senken. Dagegen helfen ein paar einfache Tricks.

Das Wichtigste im Überblick


  • Vorheizen
  • Kontaktheizung statt Luftheizung
  • Wärmepumpe nutzen
  • "Eco-Modus" nutzen
  • Nach der Fahrt laden

Kaltes Wetter kann die Akkuleistung von Elektroautos drastisch senken. Ein Test des norwegischen Automobilclubs NAF zeigt: Die Reichweite sinkt im Winter um bis zu ein Drittel. Was Sie dagegen tun können.

Vorheizen

Bei Kälte wärmen Sie das E-Auto vor dem Start möglichst mit der Vorklimatisierung auf. Dann nämlich kommt die Energie dafür aus dem heimischen Stromnetz statt aus dem Akku.

Kontaktheizung statt Luftheizung

Wärme intelligent steuern: Wer sein E-Auto vorheizt und unterwegs gezielt die Lenkrad- und Sitzheizung nutzt, kann Reichweite sparen.
Intelligent heizen: Wer Lenkrad und Sitze wärmt anstatt die Luftheizung zu nutzen, kann die Reichweite des Akkus erhöhen. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn./dpa)

Während der Fahrt heizen Sie am besten punktgenau: Anstatt mit viel Energie den gesamten Innenraum aufzuwärmen, schalten Sie lieber die Heizung von Sitz und Lenkrad an. Dann ist die Wärme dort, wo sie gebraucht wird. Außerdem verbraucht die Luftheizung viel mehr Strom als Sitz- und Lenkradheizung. Um die Scheiben von Eis zu befreien, schalten Sie die Scheibenheizung statt der Lüftung ein. Auch das spart Strom. Und falls Sie die Klimaanlage nutzen, wählen Sie die Umluftfunktion. Sonst wird kalte Luft von außen zugeführt – und mit viel Energieaufwand gewärmt.

Wärmepumpe nutzen

Auch viele Elektroautos haben eine Wärmepumpe. Sie macht Restwärme aus der Umgebung zum Heizen nutzbar und ist ebenfalls effizienter als die Luftheizung. Vor allem in teureren Modellen gehört die Wärmepumpe zur Serienausstattung oder kann für etwa 1.000 Euro hinzubestellt werden. Nachrüsten lässt sie sich allerdings nicht. Wie sehr ihr Einsatz die Reichweite erhöhen kann, ist außerdem umstritten.

"Eco-Modus" nutzen

Neben sportlichen Fahrprogrammen haben viele Elektroautos auch einen "Eco-Modus". Beim Anfahren und Beschleunigen drosselt er die Kraft. Das senkt den Verbrauch und steigert die Reichweite. Darüber hinaus erhöht der "One-Pedal"-Modus den Rekuperationsanteil (Rückgewinnung von Bremsenergie). Und nicht nur im Winter gilt natürlich: Vorausschauendes Fahren dient neben der Sicherheit auch der Reichweite.

Nach der Fahrt laden

Im Winter tankt der Akku am besten bald nach dem Ankommen neuen Strom: Dann ist er noch aufgewärmt, lädt schonender und schneller. Wenn das Auto länger als zwölf Stunden steht, sollte sein Akkustand zwischen 40 und 80 Prozent liegen. Wer an einer Schnellladestation die volle Leistung nutzen will, braucht ebenfalls eine bestimmte Batterietemperatur. Dafür lässt sie sich bereits während der Fahrt vorkonditionieren. Diese Funktion hat aber nicht jedes Elektroauto.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur SP-X
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