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Reihenfolge bei der Starthilfe: So klappt es ganz einfach


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Starthilfe: Das ist die richtige Reihenfolge

Von Auto-Medien-Portal, ccn

Aktualisiert am 19.08.2022Lesedauer: 3 Min.
Starthilfe geben: So klappt's ohne Funkenschlag!
Starthilfe geben: So klappt's ohne Funkenschlag! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Auto-Batterie leer? Überbrücken ist nicht schwer, doch wichtig ist die richtige Reihenfolge. So funktioniert es!

Eine defekte Autobatterie ist der häufigste Liegenbleibe-Grund in Deutschland: Bei den meisten aller Autopannen (rund 42 Prozent) hat laut ADAC die Starterbatterie versagt. Das Auto springt nicht mehr an.

Auto springt nicht an

Wenn das passiert, ist in vielen Fällen die Batterie schuld. Doch bevor der Nachbar oder jemand anderes Starthilfe geben muss, sollten Sie schon vor dem Start einige Energiefresser wie Beleuchtung, Radio, Gebläse und Sitzheizung beim Pannenfahrzeug ausschalten. Das schont die Autobatterie. Springt das Auto dennoch nicht an, sollten Sie erfolglose Startvorgänge spätestens nach zehn Sekunden abbrechen und erst nach etwa einer halben Minute wiederholen.

Oft ist eine Starthilfe erforderlich

Weigert sich das Auto weiterhin, hilft nur noch eine Überbrückung weiter. Doch bei der Starthilfe beim Auto sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Auf keinen Fall sollte eine völlig entladene Batterie fremd gestartet werden, da Explosionsgefahr besteht, rät die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Zudem kann falsche Starthilfe teure Schäden an der Bordelektronik verursachen.

Motor des Stromgebers sollte laufen

Zunächst einmal müssen beide Batterien die gleiche Spannung haben. Die entladene Autobatterie darf nicht vom Bordnetz getrennt werden. Zwischen den Fahrzeugen darf kein Karosseriekontakt bestehen. Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl. Vorsicht ist an sich drehenden Teilen wie dem Kühlventilator geboten.

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Starthilfe geben: Reihenfolge beim Anklemmen des Kabels

Und so werden die Batterien der beiden Fahrzeuge richtig miteinander verbunden: Die Klemme des roten Starthilfekabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie anschließen und das andere Ende des roten Kabels an den Pluspol der Strom spendenden Batterie des Spenderautos. Die schwarze Kabelzange kommt an den Minuspol (–) der Spender-Batterie und das anderes Ende des schwarzen Kabels einen sogenannten Massepunkt am Motor oder an der Karosserie des Empfängers – meist ist das eine stabile Metall-Lasche. Achtung: Niemals das schwarze Kabel an die Batterie des Empfängers klemmen!

So vermeiden Sie ein Feuerwerk

Der häufigste Fehler hierbei ist, dass das schwarze Starthilfekabel nicht an Masse, sondern an den Minuspol der entladenen Batterie angeklemmt wird. Dabei können könnten sich jedoch explosive Gase durch Funkenschlag entzünden, warnt die GTÜ.

Klemmen entfernen: Spannungsspitzen vermeiden

Springt der Motor wieder an, sollten Sie im gestarteten Wagen einen starken elektrischen Verbraucher einschalten, zum Beispiel das Gebläse oder die Heckscheibenheizung. So vermeiden Sie Spannungsspitzen, wenn Sie die Polzangen wieder lösen. Laut ADAC ist das nicht erforderlich bei Kabeln mit integrierter Schutzschaltung. Erst dann lösen Sie die Klemmen in umgekehrter Reihenfolge.

Batterie checken ist Pflicht

Besonders im Winter streiken Autobatterien schnell. Denn eisige Temperaturen und kurze Strecken belasten den Stromspeicher extrem. Daher rät die GTÜ, auf eine funktionsfähige und möglichst voll geladene Batterie zu achten. Wichtig für die Leistungsfähigkeit der Bordbatterie sind sowohl der aktuelle Ladezustand als auch die Speicherkapazität. Mit zunehmender Kälte verliert der Energiespeicher an Kraft. So stehen bei minus zehn Grad Celsius noch 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung, bei minus 20 Grad sind es nur noch 50 Prozent.

Am besten in die Fachwerkstatt

Während sich der Ladezustand über die Säuredichte noch relativ einfach prüfen lässt, sind Aussagen zur tatsächlichen Kapazität nur mit speziellen Messgeräten in einer Fachwerkstatt möglich. Ebenso wichtig ist der korrekte Säurestand in der Batterie. Gegebenenfalls muss vor einem Ladevorgang - wo dies noch möglich ist - destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Das Batteriegehäuse selbst sollte sauber sein, um Kriechströme zu vermeiden. Die Pole und Anschlussklemmen werden am besten mit Säureschutzfett konserviert.

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Verwendete Quellen
  • Auto-Medienportal
  • ADAC
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