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Wenn die Auto-Ausstattung zur App wird

Von dpa
Aktualisiert am 21.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Bitte nachbuchen: Nein, kein Handyvolumen sondern immer mehr Ausstattungsdetails lassen sich digital nach dem Kauf ordern.
Bitte nachbuchen: Nein, kein Handyvolumen sondern immer mehr Ausstattungsdetails lassen sich digital nach dem Kauf ordern. (Quelle: Audi AG/dpa-tmn./dpa)
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Ingolstadt (dpa/tmn) - Die Digitalisierung erfasst inzwischen auch die Optionslisten von Autos. Ausstattungsmerkmale k├Ânnen nun nachtr├Ąglich dazugebucht werden - so wie Apps f├╝rs Handy. Functions on Demand ("Funktionen auf Verlangen") hei├čt das Zauberwort dazu.

"Neu ist das Thema nicht", sagt Jan Burgard vom Strategieberater Berylls. Doch mit immer mehr Softwarefunktionen im Auto und der M├Âglichkeit, diese ohne Werkstattbesuch aktualisieren oder freischalten zu k├Ânnen, r├╝cke es jetzt verst├Ąrkt in den Fokus.

Dabei geht nicht nur um die Navigation oder Smartphone-Integration. "Sondern Functions on Demand kann sich auch bei Hardware-Optionen rentieren", sagt Burgard. So k├Ânne es f├╝r einen Hersteller durchaus lohnend sein, alle Autos einer Modellreihe mit einer Sitz- oder Standheizung auszustatten, wenn gen├╝gend Kunden diese im Winter dann f├╝r hohe Preise aktivieren lassen.

Was l├Ąsst sich alles heute schon nachr├╝sten?

Beim US-Elektroauto-Pionier Tesla konnte man laut Burgard schon Ende 2016 zum Beispiel Kameras, die es f├╝r unterschiedliche Funktionen des Autopiloten brauchte, f├╝r einige Tausend Euro nachtr├Ąglich aktivieren und sich so ans autonome Fahren herantasten. Nun folgen vor allem hochpreisige deutsche Hersteller dem Beispiel - allerdings mit wesentlich weniger vitalen Funktion.

So kann man bei Audi f├╝r 10 Euro im Monat den Digitalradio-Empfang buchen oder f├╝r 85 Euro ein Jahr lang das Smartphone-Interface freischalten lassen. Seit es im E-Tron Sportback verschiedene Begr├╝├čungsszenarien f├╝r die digitalen Matrix-Scheinwerfer gibt, denkt Audi laut Sprecher Josef Schlo├čmacher dar├╝ber nach, immer wieder neue Lichtspiele ├╝ber seinen Appstore zu verkaufen. Bei Mercedes ist das Bediensystem MBUX f├╝r Sp├Ątentschlossene offen: Smartphone-Integration oder Navigation etwa k├Ânnen nachtr├Ąglich freigeschaltet werden.

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Das Auto als Werkzeug zum Einkaufen

Die neue Mercedes S-Klasse, die im Herbst in den Handel kommt, ist mit der n├Ąchsten MBUX-Generation ausgestattet. Der Kunde kann sich dort ├╝ber Pin-Eingabe, Fingerabdruck-Scanner oder Augenerkennung so zweifelsfrei identifizieren, dass aus dem Fahrzeug heraus Eink├Ąufe m├Âglich sind.

BMW bietet laut Sprecherin Nadja Horn einen "digitalen Nachverkauf" f├╝r Extras wie den Fernlichtassistenten, den Tempomat mit Abstandsregelung oder einen sportlichen Sound an. Wenn es jetzt ein Update f├╝r das Betriebssystem der Modelle gibt, werden weitere Funktionen hinzukommen, die auf die bereits vorhandene Hardware und Software des Fahrzeugs zugreifen k├Ânnen, stellt Horn in Aussicht.

Die Idee von der Ausstattung als App hilft aber auch Gebrauchtwagen-K├Ąufern, gibt BMW-Sprecherin Horn zu bedenken: "Ein Zweitbesitzer kann ein gebrauchtes Auto nach eigenen W├╝nschen zu konfigurieren, als sei es ein Neuwagen."

Von den neuen M├Âglichkeiten profitieren neben den Kunden auch die Hersteller - und zwar nicht nur durch zus├Ątzlichen Umsatz. Sondern auch, weil sie ihre Autos so schneller auf den Markt bekommen.

Ein Beweis daf├╝r ist der VW ID3, dem dramatische Software-Probleme beinahe den Start verhagelt h├Ątten. Um ihn trotzdem im Sommer auf die Stra├če zu bringen, kehrt VW den Spie├č kurzerhand um: "Funktionen wie die Einparkautomatik oder die kabellose Smartphone-Integration liefern wir binnen der ersten Monate kostenlos ├╝ber ein Software-Update nach", sagt E-Modell-Verantwortlicher Thomas Ulbrich.

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