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Motoröl: Wie lange ist es haltbar? Alles zur Lagerung und Haltbarkeit

Offen und verschlossen  

Wie lange ist Motoröl haltbar?

30.05.2021, 12:51 Uhr | dpa-tmn, mab, t-online

Motoröl: Wie lange ist es haltbar? Alles zur Lagerung und Haltbarkeit. Motoröl: Einen fälligen Termin zum Ölwechsel sollten Sie durch regelmäßiges Nachfüllen nicht unnötig lange aufschieben. (Quelle: dpa/tmn/Bodo Marks)

Motoröl: Einen fälligen Termin zum Ölwechsel sollten Sie durch regelmäßiges Nachfüllen nicht unnötig lange aufschieben. (Quelle: Bodo Marks/dpa/tmn)

Gerade Besitzer älterer Autos mit etwas höherem Ölverbrauch haben gern etwas Motoröl in Reserve. Ewig lagern sollte es aber nicht – denn auch der Schmierstoff kann verderben.

Ob vor längeren Ausfahrten mit dem Klassiker oder Touren mit dem Alltagsauto: Ein kleiner Ölvorrat im Kofferraum und in der Schraubergarage ist praktisch. Doch ewig haltbar ist Öl nicht.

Offene Packungen zügig verbrauchen

Als Richtwert gelten drei bis fünf Jahre für geschlossene Dosen. Ist die Büchse einmal geöffnet, sollte sie binnen eines halben Jahres aufgebraucht werden.

Woran kann man schlechtes Öl erkennen?

Das Öl sollte eine gelbe bis hellbraune Färbung haben und recht klar sein. Wenn Motoröl falsch gelagert wird, kann Regen- und Kondenswasser in den Behälter eindringen und sich mit dem Öl vermischen. Dann wird es trüb und milchig. Auch Bestandteile der beigefügten Additive können sich herauslösen und sich in Form von Flocken oder gelförmig absetzen. Auch ein trüber Schleier im Öl ist ein entsprechender Hinweis. Dann kann das Öl einen Teil seiner Wirksamkeit verlieren. Deshalb sollten Sie altes Öl keinesfalls verwenden.

Additive sind vermeintlich wohltuende Zusatzstoffe, die dem Öl und auch teureren Spritsorten beigefügt werden. Sie sollen beispielsweise den Verschleiß verringern.

Wie sollte Motoröl gelagert werden?

Wie lange das Motoröl verwendbar bleibt, hängt stark von seiner Lagerung ab. Ideal sind eine möglichst konstante Temperatur zwischen fünf und 30 Grad und eine trockene, saubere Umgebung. Außerdem sollte es nicht direkt auf dem Boden stehen.

Wie liest man das Ablaufdatum ab?

Das ist nicht einfach. Zwar ist in den Ölbehälter ein Datum eingepresst (zwei Ziffern für eine Jahreszahl und ein Hinweis auf einen Monat). Es verrät aber lediglich, wann die Ölflasche hergestellt wurde – über deren Inhalt gibt es keine Auskunft.

Einige Hersteller nennen das Datum der Herstellung beziehungsweise der Abfüllung des Öls. Andere vermerken sein Ablaufdatum auf der Flasche. Eine verbindliche Regelung gibt es nicht.

Einen fälligen Termin zum Ölwechsel sollten Sie nicht durch regelmäßiges Nachfüllen unnötig lange aufschieben. Verbraucht ein Motor ungewöhnlich viel Öl, deutet das nicht nur auf technische Probleme hin. Ohne Wechsel verbleiben auch Schadstoffe und Ablagerungen im Kreislauf.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • motoroel.de
  • motorzentrale.de
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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