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Desktop-PC und Notebooks: Was können die neuen Aldi-Rechner?

Desktop-PC und Notebooks  

Sind die neuen Aldi-Rechner ein Schnäppchen?

20.08.2020, 18:03 Uhr | avr, t-online

Desktop-PC und Notebooks: Was können die neuen Aldi-Rechner?. Die neuen Medion-Rechner: Diese Geräte sind bei Aldi Nord und Süd Ende August im Angebot.  (Quelle: Medion/Fotomontage t-online.de)

Die neuen Medion-Rechner: Diese Geräte sind bei Aldi Nord und Süd Ende August im Angebot. (Quelle: Medion/Fotomontage t-online.de)

Bei Aldi Nord und Süd gibt es ab Ende August wieder einige Technik-Angebote – zum Beispiel einen Desktop-PC und zwei Notebooks. Was die taugen, erklären wir im Schnellcheck.

Discounter locken regelmäßig mit neuen Technik-Angeboten zu besonders günstigen Preisen. Ab dem 27. August bieten die Discounter Aldi Nord und Süd beispielsweise einen Saugroboter von Medion für unter 200 Euro an. Ob sich das Angebot lohnt, lesen Sie hier.

Auch zwei Tablets gibt es für weniger als 200 Euro. Den Schnellcheck finden Sie hier. Daneben werden die beiden Aldis auch einen Desktop-PC und zwei Notebooks anbieten. Ein Kurzcheck zeigt: Diese Angebote sind gar nicht mal so schlecht.

Akoya P66089: Stabiler Desktop-PC mit einer Schwäche

Der Desktop-PC trägt bei Aldi Nord den Namen Medion Akoya P66089 und kostet mit Mehrwertsteuersenkung um die 678 Euro. Bei Aldi Süd wird er als Akoya S71 gelistet. Für den Preis erhalten Nutzer einen Rechner mit einem i5-10400: einem Intel-Sechskernprozessor der aktuellen zehnten Generation mit bis zu 2,9 Gigahertz (GHz) Leistung. Als Arbeitsspeicher sind acht GB verbaut, die Festplatte ist eine SSD und hat 512 GB. Die Grafikkarte ist eine Geforce GTX 1650. Außerdem hat der Desktop-Rechner WLAN-Fähigkeiten. Eine Besonderheit des Geräts: Die Frontblende lässt sich abnehmen und durch ein anderes Motiv ersetzen. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert.

Medion selbst vermarktet Akoya P66089 als "schnellen Performance-PC". Tatsächlich dürften Nutzer mit der Ausstattung bei so gut wie allen Anwendungen keine Leistungsprobleme bekommen. Glänzen kann der Rechner vor allem mit dem Prozessor und der SSD. Diese Art von Festplatte ist besonders flott, mehr dazu lesen Sie hier. Für Videobearbeitung sind acht GB Arbeitsspeicher zwar etwas wenig, aber Arbeitsspeicher lässt sich leicht nachrüsten und RAM-Stick gibt es schon ab ungefähr 30 Euro.

Bei der Geforce GTX 1650 handelt es sich um eine Einsteiger-Karte, die laut Medion für das "eine oder andere Casual-Game" ausreichen soll. Das ist jedoch unterverkauft, denn laut Benchmark-Tests von "notebookcheck.net" lassen sich mit der GTX 1650 auch AAA-Titel wie "Red Dead Redemption 2", "Anno 1800" oder "Fifa 20" auf mindestens niedrigen oder mittleren Grafikeinstellungen noch gut spielen. Wer eine bessere Karte einbauen will, wird aber auf ein Problem stoßen: Das Netzteil des Akoya P66089 ist laut "Computerbilde.de" mit 250 Watt recht schwach. Für leistungsstärkere Karten wie die RTX 2060 müssen Nutzer also auch erst in ein besseres Netzteil investieren. Das "PC-Magazin" resümiert in seinem Check jedoch: "Preis-Leistungstechnisch steht der Medion-PC aber insgesamt gut da."

Akoya S15447: Ein portabler Allrounder

Wer lieber ein portables Gerät sucht, kann sich auch die beiden Notebook-Angebote anschauen. Bei Aldi Süd gibt es das Medion Akoya S15447 für etwa 775 Euro. Das Gerät hat einen 15,6-Zoll Full-HD-Bildschirm, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 512 GB SSD. Der Prozessor ist ein aktueller Intel i7 mit 1,8 GHz Leistung. Auch eine Webcam mit Mikrofon sind verbaut. Der Akku soll etwa sechseinhalb Stunden halten, als Gewicht nennt Medion 1,78 Kilo. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert.

Wer einen mobilen Rechner zum Zocken sucht, sollte sich lieber nicht zum Akoya S15447 greifen. Denn die eingebaute Intel-UHD-Grafikkarte hat schon bei älteren AAA-Titeln Probleme, sie selbst bei niedrigen Grafikeinstellungen ruckelfrei abzuspielen. Für alles andere dürfte die Ausstattung aber mehr als ausreichen. "Chip.de" resümiert beispielsweise: "Das Medion Akoya S15447 ist ein leistungsfähiges Notebook und angesichts der eingesetzten Komponenten mit gut 775 Euro keineswegs überteuert." Das PC-Magazin urteilt ähnlich und fasst zusammen, dass höchstens das Lenovo ThinkPad E14 "günstiger und sogar mit einem komfortableren Formfaktor versehen wäre".

Akoya E15302: Notebook für unter 600 Euro

Das Medion Akoya E15302 ist bei Aldi Süd online für 599 und bei Aldi Nord online für 581 Euro gelistet. Das Gerät hat ebenfalls einen 15,6-Zoll Full-HD-Bildschirm, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB SSD sowie Webcam und Mikrofon verbaut. Der Akku soll etwa acht Stunden halten, mit 1,84 Kilo ist das Gerät auch etwas schwerer als das Akoya S15447. Der Prozessor ist ein AMD Ryzen 5 3500 U – ein Vierkernchip von 2019. Als Grafikchip dient der Vega 8. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert.

Das Akoya E15302 ist wegen seines Grafik-Chips wie der Akoya S15447 zum Zocken aktueller AAA-Titel eher ungeeignet – auch wenn der Vega 8 in Benchmark-Test bessere Ergebnisse als sein Intel-UHD-Konkurrent liefert. Wer dennoch mit dem Akoya E15302 zocken will, sollte bei vielen Top-Titeln eher auf niedrige Grafikeinstellungen schalten und sich auf Ruckler einstellen.

Ansonsten dürfte sich das Akoya E15302 im Alltagsnutzen gut schlagen. "Computerbild.de" bescheinigt dem Gerät in einem Test von April 2020 ein "hohes Arbeitstempo" und lobt das entspiegelte Display. Laut den Experten zeigt das Gerät aber "Farben etwas blass". Auch die wenigen Anschlüsse werden bemängelt. Das "PC Magazin" fasst in seinem Check zusammen: "Machen wir uns auf die Suche nach den gleichen Specs lässt sich auf Preisvergleichen kein deutlich günstigeres Angebot finden, das vergleichbar wäre"

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