Sie sind hier: Home > Digital > Elektronik > Fernsehen & HIFI >

Keine Extra-GEZ für die Gartenlaube

GEZ-Gebühren  

Keine Extra-GEZ für die Gartenlaube

18.11.2011, 13:28 Uhr | Andreas Lerg

Keine Extra-GEZ für die Gartenlaube. Keine GEZ-Gebühr für die Gartenlaube. (Quelle: imago)

Keine GEZ-Gebühr für die Gartenlaube. (Quelle: imago)

Die Pläne der GEZ für Gartenhäuschen ab einer bestimmte Größe ebenfalls Rundfunkgebühren zu kassieren, sind vom Tisch. Darauf haben sich die Länder geeinigt. Die zusätzliche Jahresabgabe in Höhe von 216 Euro hätte tausende ostdeutsche Kleingärtner getroffen.

Ab 2013 wollte die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) die Haushaltsabgabe auch für Gartenhäuser kassieren, wenn diese eine Fläche von 24 Quadratmetern überschreiten. Das Argument der GEZ: Ein Gartenhaus, das größer als 24 Quadratmeter ist, kann nicht mehr dem regulären Haushalt des Besitzers zugerechnet werden. Statt dessen ist es als separater, eigenständiger Haushalt zu betrachten und damit zusätzlich gebührenpflichtig.

Tausende ostdeutsche Schrebergärtner betroffen

Von dieser Regelung wären tausende ostdeutsche Schrebergärtner betroffen gewesen. Noch zu Zeiten des geteilten Deutschlands durften im Westen Gartenhäuser per Gesetz nicht größer als 24 Quadratmeter sein, während die Datsche bis zu 40 Quadratmeter messen durfte. Die vor der Wende gebauten Gartenhäuser genießen Bestandsschutz, mussten also weder abgerissen noch verkleinert werden.

Befreiung von der Gebühr unabhängig von der Größe

Die Gebühren für die – nach neuem Recht – zu großen Gartenhäuser wird aber nun nicht mehr erhoben werden. Das erklärte Thüringens Staatskanzleiministerin Marion Walsmann (CDU) am Donnerstag nach einer Konferenz der Staatskanzleichefs der Länder. Man habe mit der ARD vereinbart, dass größere Gartenhäuser im Osten genauso behandelt und von der Gebühr befreit werden wie die kleineren Lauben im Westen. Nur wenn ein Gartenhaus als Wohnsitz genutzt wird, werde die Abgabe grundsätzlich fällig.

Ab 2013 kommt die Haushaltsabgabe

Ab 2013 ersetzt eine pauschale Abgabe, die für alle Haushalte und Betriebsstätten gilt, die bisherige Rundfunkgebühr. Dann muss nicht mehr für Geräte bezahlt werden. Bislang sind monatlich 5,76 Euro nur für Radioempfang und 17,98 Euro für Fernseh- und Radioempfang fällig. Ab 2013 sind mit der Haushaltsabgabe, die die bisherigen 17,98 Euro nicht übersteigen soll, alle Ansprüche der GEZ abgegolten, egal welche und wie viele Empfangsgeräte ein Haushalt besitzt. Wer ausschließlich einen Radioempfänger aber kein TV-Gerät hat, bezahlt dann ab 2013 deutlich mehr pro Monat als bisher.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Elektronik > Fernsehen & HIFI

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018