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So schie├čen Sie tolle Fotos in Schwarzwei├č

Von dpa
Aktualisiert am 29.12.2018Lesedauer: 3 Min.
Schwarzwei├č-Fotos von Ruinen: Kontraste, Licht und Schatten machen den Reiz eines gelungenen Schwarzwei├č-Fotos
Schwarzwei├č-Fotos von Ruinen: Kontraste, Licht und Schatten machen den Reiz eines gelungenen Schwarzwei├č-Fotos (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn-bilder)
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Bilder in Schwarzwei├č gelten als besonders ausdrucksstark und kunstvoll. Profis erkl├Ąren, was Hobby-Fotografen beim Spiel mit Licht und Schatten beachten m├╝ssen, damit die Aufnahmen gelingen.

"Bis zur Erfindung des Farbfernsehens waren Farbfotos verp├Ânt, obwohl die Technik schon lange da war", sagt Frank D├╝rrach, Dozent an der Fotoschule in K├Âln. Wer etwas auf sich hielt, fotografierte in Schwarzwei├č. Heute ist es umgekehrt: Egal ob mit Smartphone, Spiegelreflexkamera oder analog auf Film, die meisten Fotografen beginnen mit Bildern in Farbe. So gelingt der Umstieg:


Die Besonderheiten der Schwarzwei├č-Fotografie

Bei diesem von Rolf Walther aufgenommenen Schwarzwei├č-Bild kommt das Gesicht des Primaten durch den Lichteinfall von rechts gut zur Geltung.
Kontraste, Licht und Schatten machen den Reiz eines gelungenen Schwarzwei├č-Fotos aus.
+3

Konzentration auf Formen und Strukturen

Schwarzwei├č fotografieren hei├čt Konzentration auf das Wesentliche. "Ein Motiv, das durch starke Farben beeindruckt, ist unter Umst├Ąnden bei der Darstellung in Graustufen entt├Ąuschend", sagt der Fotograf und Fototrainer Rolf Walther. "Schwarzwei├č ist abstrahierender", sagt D├╝rrach, "es ist ein Losl├Âsen vom Gegenstand." Wenn das knallige Rot oder das melancholische Blau fehlen, ist man gezwungen, sich mehr auf die Bildgestaltung zu konzentrieren.

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Wenn die Farbe als Blickfang fehlt, m├╝ssen die Bildinhalte sprechen. Das geht dann mit zum Beispiel mit eindrucksvollen Formen und Strukturen oder einer dramatischen Handlung, r├Ąt Walther. Dozent Frank D├╝rrach r├Ąt, sich f├╝r den Anfang Motive vorzunehmen, die viele Farben haben, und diese unterschiedlich umzusetzen. So bekommt man ein Gef├╝hl daf├╝r, was in Graustufen m├Âglich ist und gut aussieht. Auch minimalistische Bilder mit wenigen Inhalten k├Ânnen ein guter Ansatz sein.

├ťbungen f├╝r Einsteiger

"Die hohe Schule der Schwarzwei├č-Fotografie besteht darin, sich bereits vor der Aufnahme das Motiv in Graustufen vorzustellen", erkl├Ąrt Walther. "Eine gute ├ťbung f├╝r angehende Schwarzwei├čfotografen ist es, bei der Motivwahl die Augen zusammenzukneifen, und durch das verschwommene Sehen Formen und Strukturen intensiver wahrzunehmen", r├Ąt er. In manchen Situationen sind Schwarzwei├čfotos sogar die bessere Wahl. "Man kann ruhig mittags in der prallen Sonne fotografieren", sagt der Buchautor Alexander Waszczenko, der unter dem K├╝nstlernamen Dacos arbeitet. "Die Schatten sind dann oft h├Ąrter."

Alexander Waszczenko empfiehlt Einsteigern, in der Kamera die Einstellungen f├╝r Schwarzwei├č- oder Monochrom-Aufnahme zu w├Ąhlen und zus├Ątzlich eine RAW-Datei zu speichern. So hat man zwei Bilder: ein JPEG in Schwarzwei├č, das man sich direkt auf der Kamera ansehen und pr├╝fen kann, und eine farbige Rohdatei, mit der man in der Nachbearbeitung am Computer herumspielen kann. Manche Kameras bieten im monochromen Modus die M├Âglichkeit, Farbfilter vorzuschalten. Ein Rotfilter nimmt etwa das blaue Licht des Himmels zur├╝ck ÔÇô Wolken wirken so dramatischer.

Die Nachbearbeitung machts

Bei Schwarzwei├č-Aufnahmen passiert viel in der Nachbearbeitung ÔÇô digital am PC oder analog in der Dunkelkammer. "Der Fotograf ist mehr Regisseur des eigenen Bilds", sagt Frank D├╝rrach. Programme wie Lightroom, Photoshop oder Affinity helfen bei der digitalen Nachbearbeitung. Je nach Programm gibt es unterschiedliche Methoden und Arbeitsschritte. Um alle kreativen M├Âglichkeiten auszusch├Âpfen, sollte man im RAW-Modus aufnehmen und das Bild erst am PC umwandeln.


"Die Kunst der digitalen Schwarzwei├čfotografie besteht darin, die Lebendigkeit und Haptik analoger Bilder zu erzielen", sagt Fototrainer Walther. Schon mit Einsteiger-Digitalkameras kann man aber sehr gute Bilder machen. F├╝r Profis gibt es sogar Kameras, die nur monochrome Bilder aufnehmen. Auch Smartphones k├Ânnen passable Bilder liefern.

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