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FBI warnt vor sorglosem Umgang mit QR-Codes

Von dpa, jnm

Aktualisiert am 21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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QR-Code an Werbetafel: Mit Luca und den Impfzertifikaten wurden QR-Codes in Deutschland wieder salonf├Ąhig. Doch sie bergen auch Gefahren. (Quelle: Artur Widak via www.imago-images.de)
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An Orten einchecken, Testergebnisse abrufen, Zertifikate einlesen: Sp├Ątestens mit der Corona-Pandemie haben sich die Menschen weltweit an QR-Codes gew├Âhnt. Das machen sich auch Kriminelle zunutze. Nun warnt das FBI.

Egal, ob digital oder auf Papier: Beim Scannen und Nutzen von QR-Codes darf das Vertrauen nicht grenzenlos sein. Denn die quadratischen Pixelcodes k├Ânnen grunds├Ątzlich auch manipuliert werden oder bereits mit betr├╝gerischen Absichten erstellt worden sein, warnt die US-Strafverfolgungsbeh├Ârde FBI.

Cyberkriminelle versuchten etwa, ihre Opfer mithilfe von QR-Codes auf gef├Ąlschte Websites zu lotsen. Dort werden dann etwa Anmeldedaten f├╝r Dienste und Konten sowie sensible Finanzinformationen gestohlen oder Zahlungen, etwa Kryptogeld-Transaktionen, umgeleitet.

Ebenso kann es sein, dass QR-Codes den Download und die Installation von Schadsoftware ansto├čen, ├╝ber die die T├Ąter Zugang zum Ger├Ąt und den Daten der Nutzerin oder des Nutzers erhalten.

Damit man nicht in eine QR-Code-Falle tappt, gibt das FBI folgende Tipps:

  • Beim Scannen eines Codes pr├╝fen, dass sich tats├Ąchlich die erwartete Website ├Âffnet und diese auch authentisch ist: Die Adresse muss richtig sein und darf nicht etwa Tippfehler oder falsche Buchstaben enthalten.
  • Geht es auf einer Website um die Eingabe von Log-in-Daten, pers├Ânlichen Informationen oder Daten, die Geld- und Finanzgesch├Ąfte betreffen, sollte man besonders kritisch sein, wenn die Seite ├╝ber einen QR-Code aufgerufen wurde.
  • M├Âglichst keine Zahlungen auf Websites vornehmen, auf die man ├╝ber einen QR-Code gelangt ist. Stattdessen besser die jeweilige (bekannte und vertraute) Internetadresse von Hand eingeben, wenn dort etwas bezahlt werden soll.
  • Bei physischen, also gedruckten QR-Codes sollte man sich stets vergewissern, dass nicht etwa ein urspr├╝nglicher Code mit einem anderen Code ├╝berklebt worden ist.
  • M├Âglichst keine App-Downloads und -Installationen ├╝ber QR-Codes starten, sondern Anwendungen aus den offiziellen Stores herunterladen.
  • Keine Extra-Scanner-App installieren: In den allermeisten F├Ąllen fungiert die Smartphone-Kamera als Scanner oder im Browser ist ein Scanner integriert.
  • Eine Bekannte oder ein Bekannter hat offenbar einen QR-Code geschickt? Oder ein Unternehmen, bei dem man k├╝rzlich etwas gekauft hat, meldet sich per E-Mail wegen einer angeblich fehlgeschlagenen Zahlung und verlangt nun eine erneute Zahlung via QR-Code? In beiden F├Ąllen besser zum H├Ârer greifen und direkt nachfragen, ob die jeweilige Nachricht echt ist. Achtung: Die Telefonnummer eines Unternehmens nicht aus der E-Mail ├╝bernehmen, weil diese ja gef├Ąlscht sein k├Ânnte. Besser ├╝ber eine Suchmaschine auf die Seite des Unternehmens gehen und eine Kontaktnummer suchen.

Allerdings sollte man sich deshalb nicht den Spa├č an den praktischen Codes verderben lassen. So k├Ânnen sie etwa ein einfaches Mittel sein, um G├Ąsten innerhalb von wenigen Sekunden selbst ellenlange WLAN-Passw├Ârter aufs Handy zu ├╝bertragen. Wie Sie einen QR-Code f├╝r Ihr eigenes WLAN erstellen, den Sie zum Einw├Ąhlen nur scannen m├╝ssen, erfahren Sie hier.

Um einen QR-Code zu scannen, m├╝ssen iPhone-Nutzer ihre Kamera ├Âffnen. Wird ein QR-Code erkannt, wird ein Linkfeld im Sucher eingeblendet. Sie m├╝ssen dann darauf klicken.

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Unter Android h├Ąngt das von Hersteller und Handymodell ab. Meist ist der QR-Code-Scanner aber auch hier in die Kamera intetriert. Teilweile m├╝ssen Sie "Google Lens" in der Kamera-App aktivieren.

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