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Tipp für Android-Handys: Werbe-ID zurücksetzen – so erschweren Sie personalisierte Werbung


So erschweren Sie Werbetracking auf dem Smartphone

  • Saskia Leidinger
Von Saskia Leidinger

16.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Eine Frau kauft sich etwas über das Smartphone: Dank der sogenannten Werbe-ID wissen Werbetreibende, welche Produkte den Smartphone-Nutzer interessieren könnten.
Eine Frau kauft sich etwas über das Smartphone: Dank der sogenannten Werbe-ID wissen Werbetreibende, welche Produkte den Smartphone-Nutzer interessieren könnten. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Webseiten und Apps wollen Nutzern Werbung anzeigen, die sie interessiert. Deshalb erstellen Werbefirmen Nutzungsprofile – mit Hilfe der sogenannten Werbe-ID, die auf dem Handy gespeichert ist. Doch mit einem Trick lassen sich die Handyspione zumindest ein wenig verwirren.

Die Werbe-ID ist eine Zeichenkombination aus Buchstaben und Zahlen, die auf Ihrem Smartphone gespeichert ist. Apps und Webseiten lesen diese Nummer aus und geben die Nummer an Werbeanbieter weiter. Diese erstellen aus den Informationen der App- und Webseitenbetreiber ein Profil über den Smartphone-Besitzer.


So löschen Sie Ihre Google-Aktivitäten

Google speichert allerlei Daten über seine Nutzer. Beispielsweise, welche Seiten oder Standorte Sie besucht haben. Wer das nicht möchte, kann die Verfolgung in den Einstellungen deaktivieren und bestehende Daten löschen lassen. Das geht so:
Besuchen Sie die Google-Suche und melden Sie sich mit Ihrem Konto an. Dafür klicken Sie oben rechts auf "Anmelden". Danach klicken Sie auf dem Symbol mit Ihrem Anfangsbuchstaben oben rechts und wählen "Google-Konto".
+7

Werbeanbieter wissen dadurch, wofür sich die Person interessiert und was sie einkauft. Mit diesen Informationen wird Smartphone-Besitzern schließlich passende Werbung angezeigt und die App-Betreiber verdienen Geld.

Neue Werbe-ID anlegen

Doch diese Daten lassen sich zurücksetzen. Bei jedem Zurücksetzen der Werbe-ID wird eine neue Identifikationsnummer generiert und die Werbefirmen müssen ein neues Profil anlegen. Dadurch können Nutzer ihre Spuren quasi verwischen. Denn je mehr Daten über die Surf-Vergangenheit fehlen, desto schwerer wird es, ein umfassendes Profil zu erstellen.

Screenshot Werbeeinstellungen bei Google
Screenshot Werbeeinstellungen bei Google

Um die Werbe-ID zurückzusetzen, rufen Sie die Einstellungen Ihres Android-Smartphones auf und klicken auf "Google". Anschließend auf den Reiter "Werbung". Hier können Sie über den Regler die personalisierte Werbung deaktivieren. Ebenso finden Sie das Feld "Werbe-ID zurücksetzen". Damit erhalten Sie eine neue Werbe-ID. Ihre aktuelle Nummer wird am Ende der Seite angezeigt. Auf manchen Geräten finden sich die Einstellungen auch in den Datenschutzeinstellungen.

Apps umgehen Werbe-ID

Neben der Werbe-ID gibt es noch andere Identifikationsnummern auf einem Smartphone. Beispielsweise den IMEI-Code. Dieser steht für International Mobile Station Equipment Identity. Im Falle eines Diebstahls lässt sich das Smartphone dadurch zuordnen. Deshalb sollten sich Smartphone-Besitzer diesen Code notieren. Die 15-stellige Nummer erhalten Sie, wenn Sie die Zeichenfolge *#06# im Anruferfeld eingeben.

Der IMEI-Code ist im Gegensatz zur Werbe-ID nicht veränderbar. Laut einer Untersuchung von App Census, einem Zusammenschluss mehrerer Forschungsprojekte, umgehen Apps häufig die Werbe-ID und greifen stattdessen auf statische Nummern wie den IMEI-Code zurück. Laut Google ist es für Apps aus dem Play-Store nicht erlaubt, eine andere ID zu verwenden als die Werbe-ID – es sei denn, der Nutzer stimmt der Verwendung in den Datenschutzregelungen ausdrücklich zu. Deshalb lohnt es sich vor der Installation einer neuen App, die Datenschutzbestimmungen zu lesen.

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Verwendete Quellen
  • Google Support: Werbe ID
  • AppCensus: The AD IDs Behaving Badly
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