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Apple klagt gegen birnenförmiges Logo – Markenstreit mit Prepear

Markenstreit  

Apple klagt gegen birnenförmiges Logo

10.08.2020, 16:35 Uhr | str, t-online

Apple klagt gegen birnenförmiges Logo – Markenstreit mit Prepear. Apple Filiale in Köln: Der iPhone-Konzern geht gegen ein Startup vor, das ein birnenförmiges Logo benutzt.  (Quelle: imago images/Wilhelm Mierendorf)

Apple Filiale in Köln: Der iPhone-Konzern geht gegen ein Startup vor, das ein birnenförmiges Logo benutzt. (Quelle: Wilhelm Mierendorf/imago images)

Apple will sich nicht mit Birnen vergleichen lassen – und geht rechtlich gegen das birnenförmige App-Logo eines US-amerikanischen Start-ups vor. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der iPhone-Konzern um Firmenlogos in Fruchtform zankt. 

Die Koch- und Rezepte-App "Prepear" will eine gesunde und einfache Ernährung fördern. Der Name ist ein Wortspiel: "Prepair" bedeutet "zubereiten" und "pear" ist das englische Wort für "Birne". Das Logo passt dazu: Es zeigt eine stilisierte grüne Birne. 

Doch dieses Logo muss womöglich überarbeitet werden. Denn der iPhone-Konzern Apple hat sich beim zuständigen Patent- und Markenamt darüber beklagt. Apple findet, die Birne sieht dem iPhone-Logo zu ähnlich. Der angebissene Apfel ist weltweit bekannt und markenrechtlich geschützt. Apple verteidigt sein Recht, das Design als einziges Unternehmen verwenden zu dürfen, schon seit Jahren. 

Apple gegen Prepear: Das Logo der Rezepte-App sei dem Apfellogo zu ähnlich, behaupten Apples Anwälte.  (Quelle: t-online)Apple gegen Prepear: Das Logo der Rezepte-App sei dem Apfellogo zu ähnlich, behaupten Apples Anwälte. (Quelle: t-online)

Jetzt geht der Konzern gegen das US-Start-up "Super Healthy Kids, Inc." vor, das die App "Prepear" entwickelt hat. Apples Anwälte argumentieren, dass die "Prepear"-Birne mit dem einzelnen Blatt und dem Stängel zu viele Ähnlichkeiten mit dem Markenauftritt des iPhone-Konzerns aufweise. Es bestehe eine Verwechslungsgefahr. Die Marke Apple könnte darunter leiden, wenn sich "Verwischungseffekte" einstellen. 

Laut "heise online" ist es nicht das erste Mal, dass Apple Beschwerde gegen Firmen mit einem fruchtigen Markenauftritt einlegt. So stritt sich der Smartphone-Pionier gut zwei Jahre lang mit dem Bonner Coworking-Café "Apfelkind". Am Ende machte Apple aber einen Rückzieher. Vergangenes Jahr gab es erneut Ärger wegen eines Apfellogos, dieses Mal mit einer norwegischen Partei. 

Die Entwickler der App "Prepear" jedenfalls wollen ihr Logo nicht aufgeben und lassen es auf eine Konfrontation ankommen. Mit einer Petition auf change.org hoffen sie, dem Platzhirschverhalten des iPhone-Konzerns ein für alle Mal Einhalt zu gebieten. 

Verwendete Quellen:

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