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Der allererste IBM-PC war nur Mittelma├č

Von afp
Aktualisiert am 25.12.2019Lesedauer: 3 Min.
Anfang August 1981 stellte IBM den ersten IBM Personal Computer 5150 vor. Herzst├╝ck des Ur-PC war ein 8-Bit-Chip 8088 von Intel.
Anfang August 1981 stellte IBM den ersten IBM Personal Computer 5150 vor. Herzst├╝ck des Ur-PC war ein 8-Bit-Chip 8088 von Intel. (Quelle: /dpa-bilder)
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Mit dem "Personal Computer 5150" brachte IBM vor 38 Jahren den ersten kommerziell erfolgreichen PC auf den Markt. Obwohl dieser kein technischer ├ťberflieger war, begann damit der Einzug von Computern in B├╝ros und Privathaushalte.

Technologisch gesehen war das IBM-Modell 5150 kein Meilenstein. Der erste kommerziell erfolgreiche "Personal Computer" (PC), den der US-Elektronikkonzern IBM am 12. August 1981 in New York vorstellte, entwickelte sich zwar zum Vorbild jenes Allzweck-Rechnertyps, der in den folgenden Jahren seinen Siegeszug antreten sollte. Doch das lag nicht an ├╝berlegenen F├Ąhigkeiten.


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Im Gegenteil: Der PC, den IBM an jenem Sommertag vor 35 Jahren bei einem Firmenevent pr├Ąsentierte, war beim Blick unter das Geh├Ąuse Allerweltskost und selbst nach damaligem Stand technisch eher schon r├╝ckst├Ąndig. Dass er stilpr├Ągend f├╝r die Computerindustrie wurde und dem Rechner zum Durchbruch bei Privatanwendern verhalf, lag eher am Timing.

Der PC traf den Nerv der K├Ąufer

Der etwa schreibmaschinengro├če flache Kasten, an den Drucker, Bildschirm und Tastatur angeschlossen werden konnten und dessen interne Hauptkomponenten nach einem f├╝r die Massenfertigung konzipierten Baukastensystem zusammengeschraubt waren, kam zur richtigen Zeit und traf einen Nerv bei Konsumenten und Mitbewerbern. Diese kopierten die Machart des 5150 eifrig und wurden dabei letztlich schnell erfolgreicher als IBM.

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"Es ist der Computer f├╝r jeden, der schon immer einen pers├Ânlichen Rechner im B├╝ro, auf dem Campus einer Universit├Ąt oder zu Hause haben wollte", pries IBM-Vizepr├Ąsident C. B. Rogers das Modell. Er eignete sich f├╝r Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und auch f├╝r Telespiele. Die Basisversion kostete 1565 Dollar, damals umgerechnet 3540 D-Mark.

PC war IBMs Antwort auf Apple und Commodore

Der PC war keine Erfindung von IBM. Er war nur die Antwort auf den bereits wachsenden Markt preisg├╝nstiger Kompaktrechner, die neu gegr├╝ndete Computerfirmen wie Commodore oder Apple bis Anfang der 80er Jahren in zun├Ąchst allerdings eher kleinen St├╝ckzahlen auf den Markt brachten. Der Traditionskonzern, bekannt f├╝r seine Gro├črechner, wollte als Antwort auf die Herausforderung ein eigenes Modell "f├╝r den Hausgebrauch" anbieten.

Es war eine defensive Reaktion, die die Start-up-Konkurrenz vom Markt fegen sollte. Das Gro├čunternehmen war nicht darauf aus, ein neues Kapitel der Computergeschichte zu schreiben.

Betriebssystem kam von einer damals unbekannten Firma

Innerhalb weniger Monate entwickelte ein Team im IBM-Forschungslabor in Boca Raton im US-Bundesstaat Florida das Modell 5150. Statt einen Rechner selbst neu zu konzipieren, kaufte IBM das Knowhow kleinerer Dienstleister ein. Das Betriebssystem lieferte die damals recht unbekannte Firma eines gewissen Bill Gates namens Microsoft.

Was den IBM-PC damals mit zu einem Verkaufsschlager machte, war mutma├člich auch der Name des Herstellers, der seit Jahrzehnten zur Elite der US-Wirtschaft geh├Ârte und auch Gesch├Ąftsleuten und Durchschnittsb├╝rgern au├čerhalb der kleinen Szene der Computernerds bekannt war. Auch die gro├čangelegte Vermarktung spielte eine Rolle.

IBM verlor den Anschluss an die Konkurrenz

Selbst IBM war vom Erfolg seines Modells ├╝berrascht, verlor dann aber den Anschluss an umtriebigere Konkurrenzunternehmen, die die Idee des aus Standardsystemkomponenten bestehenden benutzerfreundlichen Rechners aufgriffen. Firmen wie Compaq brachten bis Anfang der 90er Jahre die ersten billigen, wirklich massentauglichen PCs auf den Markt.

Eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielten Gates und Microsoft, die den IBM-PC mit ihrem Betriebssystem MS DOS zum Laufen brachten. Der gesch├Ąftst├╝chtige Firmengr├╝nder verkaufte IBM zwar sein Programm, lie├č sich vertraglich aber zugleich das Recht zusichern, MS DOS auch an andere Hersteller zu liefern, die mit den gleichen Bauteilen eigene "Heim-Computer" klonten und IBM damit letztlich erfolgreich Konkurrenz machten.

Bill Gates profitierte vom Deal mit IBM

Dass IBM sich darauf einlie├č und die Kontrolle ├╝ber das Betriebssystem verlor, gilt einigen Experten als einer der gr├Â├čten unternehmerischen Fehlleistungen. Gates wurde Milliard├Ąr, Microsoft zur dominierenden Firma des PC-Zeitalters. IBM indessen verlor den Anschluss und verkaufte seine PC-Sparte 2005 an die chinesische Firma Lenovo, um sich wieder ganz auf IT-Infrastrukturen und die dazugeh├Ârigen Dienstleistungen f├╝r Unternehmenskunden zu konzentrieren. Das Kapitel "Heim-Computer" ist dort beendet.

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