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Aldi-PCs im Check: Was taugen die neuen Rechner vom Discounter?

Medion-Angebote im Check  

Was taugen die neuen Aldi-Rechner?

20.10.2020, 14:51 Uhr | avr, t-online

Aldi-PCs im Check: Was taugen die neuen Rechner vom Discounter?. Die neuen Aldi-Computer: Ab dem 29. Oktober verkauft der Discounter zwei Tower-Rechner und einen Laptop. (Quelle: Medion/Fotomontage)

Die neuen Aldi-Computer: Ab dem 29. Oktober verkauft der Discounter zwei Tower-Rechner und einen Laptop. (Quelle: Medion/Fotomontage)

Discounter Aldi stellt wieder Computer verschiedener Preisklassen in seine Regale: vom Office-Rechner bis zum Gaming-Laptop. Im Kurzcheck zeigen wir, was die Geräte können.

Wer einen neuen Rechner sucht, kann Ende Oktober bei Aldi fündig werden: Drei neue Medion-Computer bieten Aldi Nord und Aldi Süd ab dem 29. Oktober an. Den günstigsten preist Medion in einer Pressemeldung sogar als "perfekten PC für das Homeoffice und für Multimedia-Anwendungen." Im Schnellcheck erklären wir, was die Geräte können und taugen.

MEDION AKOYA E63007

Mit einem Preis von knapp 500 Euro ohne die ermäßigte Mehrwertsteuer ist der MEDION AKOYA E63007 der günstigste der drei neuen Aldi-Rechner. Hier verspricht Medion Kunden "einen perfekten PC für das Homeoffice und auch für Multimedia-Anwendungen." Als Chip ist der Mittelklasseprozessor Intel i5-9400 verbaut, der mit bis zu 4,1 Gigahertz taktet. Dazu gibt es 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 512 GB große SSD als Festplatte. Bei der handelt es sich um ein sogenanntes M.2-Modell. Diese Festplatten arbeiten schneller als die gewöhnlichen SATA-SSDs. Auch unterstützt der MEDION AKOYA E63007 den neuen und schnelleren WLAN-6-Standard. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert, eine Maus und Tastatur sind im Paket enthalten. Eine Grafikkarte hat das Gerät nicht. Die Arbeit übernimmt der integrierte Grafikchip UHD 620 von Intel.

Wer einen Office-Rechner sucht, ist mit dieser Ausstattung gut bedient. Vor allem die Festplatte ist schnell und der Arbeitsspeicher üppig. Im Praxistest des Fachportals "Computerbild.de" zeigte sich, dass der AKOYA E63007 sowohl mit Office-Aufgaben als auch mit Bild- und Videobearbeitung gut zurechtkam und dabei kaum Geräusche machte. Wer aber auf dem Gerät AAA-Games spielen will, dem wird die Ausstattung nicht reichen. Steckplätze für Aufrüstmöglichkeiten gibt es zwar viele, für eine leistungsstarke Grafikkarte müssen Nutzer aber erst das Netzteil ersetzen. Denn mit ihren 250 Watt Leistung ist die ansonsten zu schwach, wie "Computerbild.de" berichtet.

Der MEDION AKOYA E63007 ist ab dem 29. Oktober für 499 Euro bei Aldi Nord und Aldi Süd erhältlich. Das Produkt kann auch online bestellt werden.

MEDION AKOYA P67064

Besser ausgestattet ist der MEDION AKOYA P67064: Hier erhalten Käufer ebenfalls 16 GB Arbeitsspeicher, mit dem i5-10400 aber auch einen etwas schnelleren Prozessor. Die Festplatte ist mit 1 Terabyte zudem doppelt so groß. Als Grafikkarte ist eine Geforce GTX 1660 von Nvidia verbaut. Hierbei handelt es sich um einen Mittelklassechip, der aber für die meisten Spiele in Full-HD-Auflösung reichen sollte. Auch aktuelle Titel packt die Karte, Nutzer müssen hier aber auf hohe Grafikeinstellungen verzichten. Der AKOYA P67064 verfügt über WLAN-6-Fähigkeiten, als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert. Tastatur und Maus liegen der Packung bei.

Den Akoya P67064 ist ab dem 29. Oktober bei Aldi Süd erhältlich oder lässt sich online bestellen. Kosten: 999 Euro. Das Fachportal "Computerbild.de" nennt das einen "fairen Preis" und bezeichnet den Rechner als "schön schnell, mit Ausnahme des fehlenden Kartenlesers vollzählig ausgestattet und mit ordentlichen Aufrüstmöglichkeiten". Jedoch bemängeln die Tester, dass der Rechner unter Volllast sehr laut wird.

MEDION ERAZER Deputy P10

Mit dem Erazer Beast X10 präsentierte Aldi bereits Mitte September einen Gaming-Laptop, der mit einem Preis von etwa 2.000 Euro aber so manchen Käufer abgeschreckt haben dürfte. Einen Test zum Rechner finden Sie hier. Mit dem ERAZER Deputy P10 bietet Aldi nun einen weiteren Gaming-Laptop an: diesmal zu einem Preis von etwa 1.400 Euro.

Dafür gibt es ein Gerät mit einem Full-HD-Display und 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale. Als Prozessor ist ein Intel i7-10750H verbaut, der mit bis zu 5 Gigahertz taktet. Der Arbeitsspeicher ist 16 GB groß, die Festplatte eine M.2. SSD mit 512 GB Speicher. Das Gerät unterstützt den schnellen WLAN-6-Standard und ist mit einer GeForce RTX 2060 als Grafikkarte ausgestattet. Gewicht: etwa 2,3 Kilo ohne Netzteil.

Mit der Ausstattung kann Aldis Gaming-Laptop aktuelle AAA-Titel auf hohen Grafikeinstellungen abspielen. Fachportale wie "Chip.de" oder "Computerbild.de" bemängeln jedoch die kurze Akkulaufzeit von etwas mehr als drei Stunden und die blasse Farbwiedergabe des Bildschirms. In puncto Tempo dürfte der ERAZER Deputy P10 aber viele Gamer zufriedenstellen. Das Fachportal "PC Welt" rät aber vom Kauf ab und verweist auf den "CAPTIVA Highend Gaming I56-001". Der Laptop hat teilweise eine bessere Ausstattung als der Medion-Rechner, ist online aber aktuell deutlich günstiger zu finden.

Der Medion ERAZER Deputy P10 ist ab dem 29. Oktober für 1.399 Euro bei Aldi Süd erhältlich und kann auch online bestellt werden.

Verwendete Quellen:

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