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Speedtest: Wie schnell surfen Sie wirklich? So finden Sie es raus

Breitbandmessung  

Ein Speedtest zeigt, wie schnell Sie wirklich surfen

14.08.2020, 08:13 Uhr | t-online

Speedtest: Wie schnell surfen Sie wirklich? So finden Sie es raus. Wenn die Internetgeschwindigkeit langsam erscheint, kann ein Speedtest weiterhelfen. (Quelle: Getty Images/cyano66)

Wenn die Internetgeschwindigkeit langsam erscheint, kann ein Speedtest weiterhelfen. (Quelle: cyano66/Getty Images)

Unerwartet lange Ladezeiten beim Surfen oder Filmstreaming können viele Ursachen haben. Es kann, muss aber nicht an der Internetverbindung liegen. Ein Speedtest verschafft in solchen Fällen Klarheit: Er zeigt, mit welcher Bandbreite Sie tatsächlich im Internet surfen.  

Speedtest zur Breitbandmessung

Wenn Sie prüfen möchten, ob die vertraglich festgelegte DSL- oder VDSL-Geschwindigkeit bei Ihnen ankommt, können Sie einen Speedtest durchführen. Die Telekom bietet in der hauseigenen MeinMagenta App einen kostenlosen Speedtest an. Innerhalb von wenigen Sekunden erhalten Sie so Auskunft über Ihre Internetgeschwindigkeit. Um den Speedtest durchzuführen, tippen Sie in der MeinMagenta App auf "Mehr" und "Internet zuhause". Über den Eintrag "Internetgeschwindigkeit messen" starten Sie dann den Speedtest. Auch die Bundesnetzagentur hat einen Test zur Breitbandmessung im Angebot. Diesen kostenlosen Speedtest können Sie wahlweise im Browser oder mit einer Desktop-App durchführen – außerdem gibt es auch eine App für Android und iOS.

So läuft ein Speedtest ab: Upload, Download und Ping-Wert

Bei einem Speedtest wird gemessen, wie schnell Sie mit Ihrem Internetanschluss Dateien hoch- und herunterladen können. Dabei wird ein Test-Upload beziehungsweise Test-Download durchgeführt, um die genaue Geschwindigkeit zu berechnen. Es werden also Testdaten zum Server gesendet (Upload) beziehungsweise vom Server heruntergeladen (Download). Daneben wird häufig auch ein Ping-Test durchgeführt. Hier wird die Zeitspanne zwischen ausgesendetem und unmittelbar empfangenem Datenpaket in Millisekunden gemessen – je niedriger der Ping-Wert desto besser.

Möglich ist dieser Test mit allen möglichen Arten von Internetanschlüssen. Auch das mobile Internet kann mit diesem Speedtest geprüft werden. Manche Test-Anbieter geben zugleich Auskunft, welche Dienste Sie mit Ihrer Internetgeschwindigkeit gut nutzen können.

So führen Sie einen Speedtest durch

Beachten Sie, dass Sie die Messung der Bandbreite mit einer LAN-Verbindung durchführen sollten (also direkt per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden sein sollten, nicht mit einer WLAN-Verbindung). Sonst lässt sich nicht ausschließen, dass Verbindungsengpässe auch auf die Funkverbindung zurückzuführen sind. Während des Tests sollten Sie alle anderen Anwendungen geschlossen halten, damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden. Zudem sollten Sie am besten mehrere Messungen an verschiedenen Tagen durchführen.

Das Testergebnis hängt immer auch ein wenig von der aktuellen Serverauslastung bei der Gegenseite im Internet sowie von den Einstellungen des Netzwerkes Ihres PCs ab.

Vor der Messung sind zunächst noch der Provider und die Internetgeschwindigkeit, die Ihrem Anschluss vertraglich zugesichert wurde, auszuwählen. Beides finden Sie in der Regel in Ihrer monatlichen Abrechnung.

Bitte beachten Sie: So manch eine Sicherheitssoftware wie beispielsweise "Zone Alarm" oder "Avira Antivirus" kann die Messung der Internetgeschwindigkeit leicht verfälschen, deshalb ist es eine Überlegung wert, diese vor dem Test abzuschalten. Vergessen Sie nicht, die Programme nach der Durchführung der Messung wieder einzuschalten, damit Ihr PC geschützt ist.

Die Messungen der Bundesnetzagentur

Seit mehreren Jahren gibt die Bundesnetzagentur jährlich einen Bericht ihrer Breitbandmessung heraus. Das Ergebnis des jüngsten Berichts April 2020: Nur etwa 16 Prozent der Nutzer im Festnetz erreichten die vereinbarte Maximalgeschwindigkeit oder mehr. Das war ein leichter Zuwachs im Vergleich zur vorangegangenen Messperiode, als dieser Wert 12,0 Prozent betrug.

Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg sollen im Download 70,1 Prozent der Nutzer (2017/2018: 71,3 Prozent) mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate bekommen haben.

Im Mobilfunk wurden die vereinbarten Leistungen den Angaben zufolge noch seltener erreicht. Kunden seien nur bei 16,1 Prozent der Messungen auf mehr als die Hälfte der vereinbarten Maximalgeschwindigkeit gekommen, mehr Tempo als vereinbart habe es bei 1,5 Prozent der Messungen gegeben.

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Verwendete Quellen:

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