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Bitcoin ist illegal: Forscher entdecken Kinderpornografie in Blockchain


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Forscher entdecken Kinderpornografie in Bitcoin-Datensatz

Von t-online, str

Aktualisiert am 22.03.2018Lesedauer: 2 Min.
Computer, mit dem Bitcoins berechnet werden: Zur Herstellung neuer Bitcoin muss die Blockchain gespeichert werden. Doch in dem Datensatz befinden sich illegale Inhalte.
Computer, mit dem Bitcoins berechnet werden: Zur Herstellung neuer Bitcoin muss die Blockchain gespeichert werden. Doch in dem Datensatz befinden sich illegale Inhalte. (Quelle: Ryu Seung-Il/imago-images-bilder)
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Deutsche Forscher haben in der Blockchain, dem Datensatz hinter Bitcoin, kinderpornografisches Material entdeckt. Dadurch wird der Besitz und die Weiterverbreitung der Digitalwährung in Deutschland unter bestimmten Umständen zu einem Verbrechen.

Die Blockchain ist das Fundament der Kryptowährung Bitcoin. In ihr werden alle Transaktionen gespeichert. Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, auf welchem Konto wie viele Bitcoin-Einheiten liegen. Man kann sich die Blockchain vorstellen wie ein öffentliches, dezentral geführtes Buchhaltungssystem. Sie ersetzt die Funktion einer Bank, die normalerweise in einem Finanzsystem Transaktionen durchführt und überwacht.

Nun ist es Nutzern offenbar gelungen, kinderpornografisches Material in diese verteilte Datenbank einzuschleusen. Das berichtet die britische Zeitung "Guardian" und bezieht sich auf die Erkenntnisse von Forschern der technischen Hochschule RWTH Aachen und der Goethe-Universität Frankfurt/Main.

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Die Bitcoin-Community in Deutschland und vielen anderen Ländern, wo der Besitz und die Weiterverbreitung von Kinderpornografie strafbar ist, stecken jetzt in der Klemme. Denn: Die Blockchain ist nicht veränderbar. Für die Kryptowährung ist das fundamental, schließlich muss sie fälschungssicher sein. Könnte man die Datenblöcke der Blockchain im Nachhinein beliebig verändern und Informationen löschen oder hinzufügen, wäre das Vertrauen futsch und das Digitalgeld wertlos.

Datenblock ist nachträglich nicht veränderbar

Umgekehrt aber scheint es Methoden zu geben, mit denen man bei der Herstellung von Bitcoin zusätzliche Informationsschnipsel in die Blockchain schleusen kann, zum Beispiel als Kommentar. Diese Daten können zusammen mit den eigentlichen Bitcoin-Transaktionen zu Datenblöcken verarbeitet und schließlich der Blockchain hinzugefügt werden. Durch das kryptografische Verfahren, das dabei angewendet wird, ist dieser Datenblock fortan unveränderbar und kann nicht mehr aus der Blockchain entfernt werden.

Insgesamt fanden die Forscher mehr als 1.600 Dateien, die keine Transaktionen abbilden und eigentlich nichts in der Blockchain zu suchen haben. Darunter seien auch zwei Listen mit Links zu kinderpornografischen Bildern und Videos. Sogar ein illegales Bild wurde entdeckt.

Bitcoin-Nutzer sind nicht betroffen

Wer solche Inhalte auf seinem Computer speichert, macht sich strafbar. Das Speichern der Blockchain-Datenbank ist aber die Voraussetzung, um Bitcoin zu schürfen. Wer Bitcoin nur als digitales Zahlungsmittel nutzt, ist davon nicht betroffen.

Bisher hat es noch keine Urteile dazu gegeben. Dennoch gehen die Forscher davon aus, dass der Besitz der Blockchain aufgrund der darin abgelegten illegalen Inhalte ebenfalls verboten sein könnte. Auch andere Kryptowährungen, die auf die Blockchain-Technik setzen, könnten von dem Problem betroffen sein.

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Verwendete Quellen
  • Das Papier der Forscher (engl.)
  • Bericht des "Guardian" (engl.)
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