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Handys richtig laden: Fünf Akku-Mythen auf dem Prüfstand

Fünf Lade-Mythen auf dem Prüfstand  

Wetten, dass Sie Ihren Akku falsch laden?

06.08.2018, 14:09 Uhr | dpa

Handys richtig laden: Fünf Akku-Mythen auf dem Prüfstand. Ein Handydisplay zeigt einen Akkuladestand von 90 Prozent: Zu diesem Zeitpunkt kann das Gerät schon vom Netz. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Ein Handydisplay zeigt einen Akkuladestand von 90 Prozent: Zu diesem Zeitpunkt kann das Gerät schon vom Netz. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Viele Nutzer meinen, sich mit Akkus in Elektrogeräten gut  auszukennen. Doch viele dieser Lade-Legenden sind schlicht falsch – oder mindestens überholt. 

Nicht voll aufzuladen schadet dem Akku – zu oft Ein- und Ausstöpseln aber auch? Weit gefehlt, beide vermeintlichen Weisheiten gehören ins Reich überholter Akku-Mythen. Ein Überblick.

1. Der Memory-Effekt

Eine Batterie soll immer möglichst leer sein, bevor sie aufgeladen wird, heißt es oft. Für moderne Smartphone-Akkus gilt das aber nicht, da sie Lithium-Ionen-Akkus haben, erläutert die Zeitschrift "Connect" in ihrer aktuellen Ausgabe. Nickel-Cadmium-Akkus hingegen können durch frühzeitiges Aufladen auf Dauer an Kapazität einbüßen.

2. Falsche Netzteile

Es gibt kein falsches Netzteil, zumindest nicht bei aktuellen Smartphones, die per USB-Kabel geladen werden. Eine vorgeschaltete Ladeelektronik lässt hier nur einen definierten Energiefluss durch. Man kann also alle passenden Netzteile nutzen und auch iPhones mit Android-Ladegeräten laden. Allerdings unterstützen nicht alle Smartphones die gleichen Schnellladetechnologien. Im Zweifel dauert es mit einem fremdem Ladegerät also länger.

3. Beim ersten Mal richtig aufladen

Der erste Ladevorgang eines neuen Smartphones muss nicht sonderlich lang sein, vollladen muss man das Gerät auch nicht. Diese weit verbreitete Ansicht stammt noch aus der Zeit älterer Akkutechnologien, moderne Lithium-Ionen-Akkus hingegen bekommen davon keine bessere Leistung. Man kann also beim ersten Aufladen komplett vollladen – man muss es aber nicht.

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4. Zu oft ein- und ausstöpseln schadet dem Akku

Stimmt auch nicht. Laut "Connect" halten Akkus zwar nur eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen durch. Ein Ladezyklus kann aber auch aus mehreren Ladevorgängen bestehen.

5. Immer ganz aufladen

Muss man auch nicht. Tatsächlich liegt der perfekte Ladezustand eines Akkus bei 30 bis 70 Prozent. Mehrere kurze Ladevorgänge können auf Dauer sogar besser für den Akku sein als jedes Mal bis auf 100 Prozent aufzuladen.

Verwendete Quellen:
  • dpa-tmn

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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