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Neue Entwicklung bei Facebook: Ein Assistent mit "gesundem Menschenverstand"

Neue Entwicklung bei Facebook  

Ein Assistent mit "gesundem Menschenverstand"

19.02.2019, 10:21 Uhr | dpa

Neue Entwicklung bei Facebook: Ein Assistent mit "gesundem Menschenverstand". Facebook setzt künstliche Intelligenz bereits unter anderem dafür ein, Beiträge mit nicht zugelassenen Inhalten wie Terrorpropaganda oder Nacktheit zu erkennen.

Facebook setzt künstliche Intelligenz bereits unter anderem dafür ein, Beiträge mit nicht zugelassenen Inhalten wie Terrorpropaganda oder Nacktheit zu erkennen. Foto: Christophe Gateau. (Quelle: dpa)

Menlo Park (dpa) - Facebook will für seine Nutzer mit der Zeit digitale Assistenten mit "gesundem Menschenverstand" entwickeln, mit denen sie sich frei unterhalten können.

"Sie haben Hintergrundwissen und man kann mit ihnen eine Diskussion zu jedem Thema führen", beschrieb der bei Facebook für die Forschung an künstlicher Intelligenz zuständige Yann LeCun die Idee in einem Interview der "Financial Times". Zugleich räumte er ein, dass dies "nicht morgen" erreicht werden könne.

Beim heutigen maschinellen Lernen werden Computer mit großen Mengen an Daten "angelernt", damit sie anhand erkannter Muster Vorhersagen zu ähnlichen Fällen treffen können. Dieses Verfahren wird unter anderem breit zur Bearbeitung von Fotografien eingesetzt. Zugleich stelle es eine große Herausforderung für die Maschinen dar, Vorhersagen zu machen, wenn sie unter unsicheren Rahmenbedingungen agieren müssen, sagte LeCun.

Facebook setzt künstliche Intelligenz bereits unter anderem dafür ein, Beiträge mit nicht zugelassenen Inhalten wie Terrorpropaganda oder Nacktheit zu erkennen. Zugleich soll Software verstärkt auch Videos in Echtzeit prüfen - und das stellt neue Kapazitätsanforderungen an die Systeme.

LeCun machte deutlich, dass Facebook - ähnlich wie unter anderem Google - auch eigene Chip für lernende Maschinen entwickeln könnte, um sie effizienter zu machen. Die Baupläne würden dann veröffentlicht werden, um sie für alle nutzbar zu machen. Das hatte Facebook bereits bei seinen Entwicklungen bei Technik für Rechenzentren so gemacht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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