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Bilder online posten: Was erlaubt ist und was nicht

Von dpa
Aktualisiert am 07.06.2019Lesedauer: 3 Min.
Frau fotografiert eine Freundin vor einer Sehensw√ľrdigkeit: Bevor man solche Fotos in Sozialen Medien teilt, sollte man die Freundin um Erlaubnis fragen.
Frau fotografiert eine Freundin vor einer Sehensw√ľrdigkeit: Bevor man solche Fotos in Sozialen Medien teilt, sollte man die Freundin um Erlaubnis fragen. (Quelle: Christin Klose/dpa)
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Nie war es so einfach, Fotos zu machen und zu ver√∂ffentlichen. Auf Facebook, Instagram oder Twitter stellen Nutzer ihre Smartphone-Schnappsch√ľsse mit nur wenigen Klicks f√ľr die Welt√∂ffentlichkeit zur Schau. Was wenige wissen: Oft versto√üen sie dabei gegen geltenden Bildrechte.

Das Wichtigste im √úberblick


Wer in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Instagram Bilder postet, l√§uft leicht Gefahr, Bildrechte zu verletzen. "Rein rechtlich betrachtet sind Bildrechtsverletzungen heutzutage fast die h√§ufigsten Rechtsverletzungen √ľberhaupt, vielleicht zusammen mit Verst√∂√üen gegen die Stra√üenverkehrsordnung", sagt Rechtsanwalt Till Kreutzer. Er ist Mitgr√ľnder von "iRights.info", einem Portal, das √ľber das Urheberrecht im Digitalen informiert. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema:

Was sind oft begangene Fehler?

Der h√§ufigste Rechtsversto√ü mit Bildern in den Sozialen Medien ist, sie ohne Einverst√§ndnis zu ver√∂ffentlichen. "Das Gesetz sagt: Jedes Mal, wenn ich jemanden ablichte und das Foto im Internet poste, muss ich die Person vorher um Erlaubnis fragen ‚Äď und das macht heutzutage praktisch niemand mehr", sagt Kreutzer.

Neben der Verletzung dieses Pers√∂nlichkeitsrechts werde mit vielen Bildern Urheberrecht gebrochen, erkl√§rt Stephan Dirks, Fachanwalt f√ľr Urheber- und Medienrecht. "Dazu kommt es h√§ufig dadurch, dass die Leute glauben, was sie frei im Internet finden, k√∂nnen sie auch mit Rechtsklick speichern und dann wieder neu irgendwo hochladen." Doch daf√ľr braucht es die Erlaubnis des Urhebers.

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Kann man sich schon strafbar machen, indem man gepostete Bilder weiterverbreitet?

Wenn man das Foto zum Beispiel √ľber die Teilen-Funktion der jeweiligen Plattform weiterverbreitet, hat man in der Regel nichts zu bef√ľrchten. Anders sieht es aus, wenn man das Foto herunterl√§dt und dann selbst postet. Dann haben der Urheber oder sonstige Berechtigte keine Kontrolle mehr dar√ľber, daher braucht man daf√ľr eine Lizenz.

Darf ich nur Menschen fotografieren und das Foto hochladen, wenn ich vorher alle gefragt habe?

Nein. "Wenn auf dem Bild Hunderte drauf und keine Personen eindeutig hervorgehoben sind, dann darf man das ausnahmsweise", erkl√§rt Kreutzer. Das gelte etwa f√ľr Demos. Da m√ľsse jeder Teilnehmer damit rechnen, abgelichtet zu werden.

Gibt es Besonderheiten, wenn es um Kinder geht?

Ja, denn da muss zun√§chst mal gekl√§rt werden, wer die Erlaubnis √ľberhaupt erteilen darf. Bei Kindern unter 14 Jahren m√ľssen das eigentlich beide Eltern tun. Das wird Lehrern oft zum Verh√§ngnis. "Lehrkr√§fte sind st√§ndig dabei, alle m√∂glichen Vorschriften zu brechen", sagt Dirks. Sie g√§ben sich h√§ufig mit der Erlaubnis eines Elternteils zufrieden und machten sich dadurch angreifbar.

Ab 14 Jahren wird es nicht leichter: "Da h√§ngt es dann davon ab, ob die Kinder in der Lage sind, zu erkennen, was f√ľr eine Tragweite diese Entscheidung hat", erkl√§rt Kreutzer. Wer bei Fotos von Minderj√§hrigen keine Probleme riskieren m√∂chte, holt sich also m√∂glichst von beiden Eltern das Einverst√§ndnis.

Was unterscheidet das Recht am Bild von dem Recht am Motiv?

Das Recht am eigenen Bild ist das Pers√∂nlichkeitsrecht jedes Menschen, dar√ľber entscheiden zu d√ľrfen, ob sein Bildnis in der √Ėffentlichkeit reproduziert wird oder nicht. Immer wieder ist aber auch vom Recht am Motiv die Rede.

Motive sind in Deutschland meistens frei, so regelt es die Panoramafreiheit. "Das ist eine Regelung, die sagt, wenn man Kunstwerke oder Geb√§ude, die m√∂glicherweise urheberrechtlich gesch√ľtzt sind, vom normalen Stra√üenraum aus ablichten kann, dann darf man diese Fotos auch in jeder Form ins Internet stellen und verbreiten", sagt Kreutzer.

In anderen L√§ndern gibt es solche Regelungen allerdings nicht. Im Ausland kann es also durchaus sein, dass Motive gesch√ľtzt sind. Auch in Deutschland k√∂nnen etwa Museen oder Kirchen Fotos im Inneren der Geb√§ude verbieten.

Macht es einen Unterschied, auf welchem Weg ich die Fotos verbreite?

Ja. Denn nicht alle Plattformen verbreiten Bilder gleicherma√üen. W√§hrend Facebook, Instagram oder Twitter sie einer mehr oder weniger undefinierten √Ėffentlichkeit zug√§nglich machen, werden Bilder bei Messengern wie Whatsapp oder Telegram an einen oder mehrere Menschen verschickt ‚Äď der Adressatenkreis ist aber genau festgelegt. Das werde in der Regel nicht als Ver√∂ffentlichung oder Verbreitung angesehen, sagt Kreutzer. Daf√ľr ist also auch keine Einwilligung n√∂tig.

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