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Hunde-Sensor und AR-Spiegel: Bunte Fundstücke von der IFA

Hunde-Sensor und AR-Spiegel  

Bunte Fundstücke von der IFA

06.09.2019, 17:34 Uhr | dpa

Hunde-Sensor und AR-Spiegel: Bunte Fundstücke von der IFA. Wie geht es dir? Inupathy ist ein Stimmungsbarometer für den Hund.

Wie geht es dir? Inupathy ist ein Stimmungsbarometer für den Hund. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Die größten Fernseher, die schlauesten Waschmaschinen, die schicksten Smartphones - das sind die Kategorien, in denen Besucher und Aussteller auf der ElektronikmesseIFA (6. bis 11. September) normalerweise denken.

Abseits der gängigen Superlative gibt es in den Messehallen rund um den Funkturm aber auch einige Kuriositäten zu entdecken. Vier Highlights und eine halbe Katze im Überblick:

Tierische Technik aus Japan zum Ersten

Innovationspartner der diesjährigen IFA ist Japan. Viele Start-ups aus dem Land zeigen im Next-Bereich der Messe ihre Visionen - darunter auch das Robotik-Start-up Yukai Engineering mit dem Kuschelkissen Qoobo. Dabei handelt es sich - wahrscheinlich - um eine halbe Katze mit robotischem Innenleben. Streichelt man sie, beginnt der Schwanz zu wackeln.

Qoobo soll zwar ein Spaß-Produkt sein, aber mit ernstem Hintergrund. Das Start-up möchte auch Menschen mit Allergien oder begrenzten räumlichen Möglichkeiten die Gelegenheit geben, ein Tier zu besitzen.

Tierische Technik aus Japan zum Zweiten

Ein weiteres Start-up aus Japan heißt Langualess. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der nonverbalen Kommunikation zwischen Mensch und Tier - etwa mittels Bio-Feedback. Über diesen Kanal soll auch Inupathy funktionieren, ein Stimmungs-Sensor für den Hund, der sich als flaches Pad auf dem Rücken des Tieres schnallen lässt.

LEDs zeigen dann an, wie der Hund drauf ist - von Rot wie "Geh mir aus dem Weg" bis Grün wie "Du bist das allerbeste Herrchen auf der Welt". Wie das funktioniert? Relativ simpel: Gemessen wird die Herzfrequenzvariabilität des Tieres.

Wie seh ich aus? Spiegel mit Augmented Reality

Der HiMirror mini ist nicht nur ein Spiegel, dahinter steckt ein Tablet mit zahlreichen Zusatzfunktionen. Der smarte Schminkspiegel für rund 260 Euro kann dank Augmented Reality zum Beispiel Makeup-Stile auf dem Anwendergesicht simulieren oder verschiedene Lichtsituationen darstellen.

Außerdem möglich: Hautanalysen mit Handlungshinweisen und ein Zoom des Anzeigebilds für präzise Lidstriche. Interessant für Anwender: Das Gerät kann die verwendeten Hautpflegeprodukte speichern und ihren Erfolg - oder Nichterfolg - im Verlauf der Zeit überprüfen. Dank Display hinter dem Glas spielt der Spiegel außerdem Schminktutorials und Streaming-Inhalte ab, auch Videotelefonate sind möglich.

Smartphone-Eimer gegen Keime

Eine Vase? Ein Sektkühler? Nein. In erster Linie ist die vasenförmige Oblio von Lexon eine Qi-Station zum drahtlosen Laden von Smartphones. Doch sobald man das Telefon hineingestellt hat, gehen die Lichter an. In diesem Fall integrierte UV-Lampen, die das Smartphone von Krankheitserregern befreien sollen. In 20 Minuten sollen fast alle Keime dahingerafft sein, verspricht der französische Hersteller. Die Ladestation an sich leistet 10 Watt. Oblio soll 80 Euro kosten.

Luxus-Thron für Computerspieler

Der Predator Thronos Air ist, so Hersteller Acer, "die nächste Evolutionsstufe des Gaming-Throns". Ganz unwahr ist das nicht. Der ziemlich komfortable Sessel tut alles, um Videospiele so immersiv wie möglich zu machen. Dazu gibt es Platz für bis zu drei Bildschirme, die sich über einen motorisierten Arm vor das Gesicht senken. Für Steuergeräte gibt es eine schwenkbare Ablage, so dass Spieler tatsächlich in maximal entspannter Haltung Rennen fahren oder durch das Weltall jagen können.

Damit die lange Sitzung nicht auf den Rücken schlägt, gibt es eine eingebaute Massagefunktion, dazu Getränkehalter für den Schluck zwischendurch. Wann der Sessel für das "Game of Thronos" in den Handel kommt - und was er kostet - verrät Acer noch nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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