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Tool-Tipps: Präsentieren wie ein Profi

Tool-Tipps  

Präsentieren wie ein Profi

07.11.2019, 09:56 Uhr | dpa

Tool-Tipps: Präsentieren wie ein Profi. Kein guter Vortrag ohne guten Vortragenden: Software hilft zwar beim Erstellen der Präsentation, nimmt einem das Präsentieren aber nicht ab.

Kein guter Vortrag ohne guten Vortragenden: Software hilft zwar beim Erstellen der Präsentation, nimmt einem das Präsentieren aber nicht ab. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Fakten prägnant zusammengefasst und mit Bildern oder Grafiken ergänzt: Präsentationen sollen ein Thema vermitteln und die Zuhörer bei der Stange halten. Damit das gelingt, spielt das genutzte Programm eine zentrale Rolle.

Die Klassiker sind Powerpoint von Microsoft undKeynotevon Apple, das es sowohl für iOS als auch macOS kostenlos gibt.Powerpointkann man als abgespeckte Browser-App auch gratis verwenden - man muss sich aber ein Nutzerkonto anlegen. Die Vollversion ist kostenpflichtig und gibt es beispielsweise im Office-Paket von Microsoft.

Eine Alternative für die feste Installation auf dem Computer istImpressaus der quelloffenen Bürosoftware Libre Office. Webbasiert funktioniert wiederum die AnwendungGoogle Präsentationen. Sie eigne sich gut für die Arbeit im Team, sagt Dorothee Wiegand von der Fachzeitschrift "c't". Das Programm stelle den Bearbeitungsverlauf dar und zeige auch, wer was geändert hat.

Eine große Fläche statt vieler Folien

Auch der Web-DienstPrezihat sich etabliert. Im Unterschied zu klassischen Präsentation, wo Folie auf Folie folgt, arbeitet man in diesem in seiner Basisversion kostenfreien Programm gewissermaßen auf einer einzigen, sehr großen Arbeitsfläche.

Bei Prezi könne man mit seinen Zuschauern ein Gespräch führen und dabei immer genau das auf dem Bildschirm vergrößert darstellen, was gerade relevant ist, erläutert Berater und Sachbuchautor Peter Claus Lamprecht. Dabei müsse man keine bestimmte Reihenfolge einhalten, da sich alle Inhalte intuitiv beliebig auswählen ließen. Diese Form bietet sich etwa für die Präsentation über das Leitbild eines Start-ups oder für Referate in Schule oder Uni an.

Auch sonst tummeln sich im Netz zahlreiche Präsentations-Dienste. "Natürlich sind diese Programme im Vergleich zu Desktop-Apps in der Regel etwas ärmer an Funktionen. Häufig lassen sie auch nicht mehrere Bearbeiter zu", sagt Andreas Weck vom Digitalmagazin "t3n".

Auch für Entwickler gibt es passende Programme

Das kostenpflichtige Programm Slides eignet sich insbesondere für Entwickler. Hier gibt es spezielle Funktionen zum Präsentieren von Programmcodes. Der DienstHaiku Deckeignet sich bestens dafür, in kurzer Zeit besonders schicke Präsentationen zusammenzustellen, da der Fokus auf einem ansprechenden Design liegt. Die SoftwareVenngageempfiehlt sich für Anwender, die komplexe Daten wie Diagramme, Infografiken oder Timelines präsentieren möchten.

Neben der Online-Version von Powerpoint bietet Microsoft noch die Web-AnwendungSway. Eine Stärke des Programms ist das Storytelling: Fotos und Texte lassen sich leicht zu ansprechenden Reiseberichten, Newslettern und Ähnlichem bauen.

Klares Schema und wenig Text

Am Ende ist die Software aber nur die halbe Miete. Wichtig ist eine klare Struktur aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Andreas Weck erläutert: "In der Einleitung ist es immer ratsam, das Thema so eingängig wie möglich zu schildern." Dafür biete sich das Schema "Situation, Problem und Frage" hervorragend an. Im Hauptteil wird die aufgeworfene Frage ausführlich beantwortet, während der Schluss nochmal auf die Kernthese verweist.

Grundsätzlich sollten Präsentationen wenig Text enthalten. Sonst droht die Gefahr, dass die Anwesenden zu sehr mit Lesen beschäftigt sind und gar nicht mehr zuhören. Die Folien dienten nur der visuellen Aufbereitung, verdeutlicht Weck. Bilder können das unterstützen und im besten Fall inhaltlichen Mehrwert bieten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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